Die Leadgenerierung ist die Gewinnung von qualifizierten Interessenten (Leads) und somit die Vorstufe zum direkten Verkauf. Sie dient dazu, die Sales-Pipeline ständig mit potenziellen Neukunden zu füllen. Dabei wird zwischen Inbound- und Outbound-Leadgenerierung unterschieden.
Unternehmen unterscheiden Leads nach ihrer Entstehung (Inbound vs. Outbound) und nach ihrer Verkaufsreife (MQL vs. SQL). Diese Trennung ist wichtig, damit der Vertrieb seine Zeit nicht mit unqualifizierten Kontakten verschwendet, sondern sich auf die Interessenten mit der höchsten Abschlusswahrscheinlichkeit konzentriert.
Da nicht jeder Kontakt sofort bereit für ein Angebot ist und ein zu zeitiges Angebot negativ auffallen kann, ist die Reife eines Leads eine wichtige Größe:
Die Leadgenerierung steht hierbei ganz am Anfang. Das Ziel ist es geeignete Kontakte zu finden, zu denen man gezielt Kontakt aufnehmen kann. Diese passen im Optimalfall genau in Ihre Zielgruppe.
Erfolgreiche Leadgenerierung beginnt mit einer klaren Definition der Zielgruppe. Nur wenn bekannt ist, welche Unternehmen und welche Ansprechpartner angesprochen werden sollen, lassen sich Streuverluste vermeiden und relevante Leads generieren.
Im B2B-Umfeld hat sich dafür das Ideal Customer Profile (ICP) bewährt. Es beschreibt die Unternehmen, die optimal zum eigenen Angebot passen. Typische Kriterien sind Branche, Unternehmensgröße, Standort, Umsatz oder technologische Ausstattung. Ergänzend sollten die relevanten Entscheiderrollen definiert werden, etwa Geschäftsführung, Einkauf oder IT-Leitung.
Damit Leadgenerierung nicht zum reinen Aktivismus wird, müssen die Maßnahmen messbar sein. Klare Kennzahlen helfen dabei zu bewerten, ob die eingesetzten Kanäle und Datenquellen tatsächlich zur Befüllung der Sales-Pipeline beitragen.
Zu den wichtigsten Kennzahlen zählen:
Diese Kennzahlen ermöglichen es, verschiedene Leadquellen objektiv zu vergleichen und Budgets gezielt auf die Maßnahmen zu konzentrieren, die nachhaltig zur Neukundengewinnung beitragen. Eine saubere Datengrundlage und die Integration in das CRM sind dabei Voraussetzung für verlässliche Auswertungen.
Um B2B-Leads zu gewinnen, sollten Sie eine Kombination aus Inbound-Marketing (Kunden finden Sie), Social Selling (Vertrauensaufbau in Netzwerken) und Smart Outbound (Daten und Direktansprache) einsetzen. Zielführend ist es, die Zielgruppe durch korrekte Firmendaten möglichst eng einzugrenzen und den richtigen Kontaktzeitpunkt über Verkaufssignale abzupassen.
Anstatt potenziellen Kunden hinterherzulaufen, sorgen Sie beim Inbound-Marketing dafür, dass diese bei einem konkreten Problem auf Sie stoßen.
Bei Smart Outbound nutzen Sie Informationen über Firmen, um Ihren Vertrieb zielgerichtet auf den Weg zu bringen. Anstatt Vermutungen darüber anzustellen, wer Ihre Hilfe brauchen könnte, arbeiten Sie mit Fakten aus B2B-Datenbanken.
Erst die Verzahnung der verschiedenen Kanäle sorgt für eine stabile Sales-Pipeline. Die Inbound-Maßnahmen sorgen für einen kontinuierlichen Fluss an Anfragen und Smart Outbound für die planbare und aktive Erschließung neuer Marktanteile. Ergänzend sorgt das Social Selling dafür, dass relevante Kontakte bereits von der eigenen Marke gehört haben und somit die Kontakt-Hemmschwelle sinkt.
Beim Kauf von Adressen erhalten Sie eine statische Liste zu einem festen Preis. Die Nutzung einer Datenbank (Sales Intelligence) bietet dagegen einen dauerhaften Zugriff auf sich ständig aktualisierende Firmenprofile.
Für die meisten B2B-Unternehmen ist die Datenbank-Lösung sowohl wirtschaftlicher als auch zielführender, da Firmendaten mitunter eine sehr kurze Halbwertszeit haben. Pro Jahr verändern sich etwa 30 % der Stammdaten durch Umzüge, Insolvenzen oder Personalwechsel.
Einmal gekaufte Listen veralten ab dem Moment der Lieferung.
Eine Datenbank wie die von databyte liefert Informationen in Echtzeit und bleibt somit über den gesamten Vertriebsprozess hinweg aktuell.
Auf den ersten Blick wirkt ein Adresskauf günstiger. Rechnet man jedoch die Arbeitszeit des Vertriebs ein, die durch falsche Telefonnummern oder nicht mehr existierende Firmen verschwendet wird, ist der Datenbank-Zugriff fast immer die rentablere Wahl.
Ein guter Datenanbieter zeichnet sich durch drei Faktoren aus:
B2B-Leadgenerierung ist unter Einhaltung der DSGVO und des UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) möglich. Die wichtigste Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Firmendaten ist das „berechtigte Interesse“ (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), sofern die Interessen des kontaktierten Unternehmens nicht überwiegen.
Datenschutz beginnt bereits bei der Auswahl Ihrer Leads. Wenn Sie öffentlich zugängliche Daten (z. B. aus dem Handelsregister oder von Firmenwebsites) nutzen, ist die Speicherung dieser Daten für geschäftliche Zwecke in der Regel zulässig.
Bei der Kontaktaufnahme unterscheidet das deutsche Recht streng zwischen verschiedenen Kanälen:
Datenbankanbieter sorgen über eine interne Vorauswahl und Filterung dafür, dass Kunden nur geprüfte und rechtlich saubere Kontakte erhalten. Mit databyte erhalten Sie geprüfte Wirtschaftsinformationen, die fortlaufend aktualisiert werden:
Die Integration einer Leaddatenbank in ein CRM erfolgt über eine API-Schnittstelle, ein fertiges Connector-Plugin oder automatisierte Batch-Exporte. Ziel ist es, dass neue Leads ohne Zeitverzögerung in die Vertriebspipeline fließen und bestehende Datensätze automatisch aktualisiert werden, sobald sich die Informationen in der Datenbank ändern.
Die API (Application Programming Interface) ist der direkteste Weg. Hierbei „sprechen“ die Leaddatenbank und Ihr CRM direkt miteinander.
Automatische Anreicherung: Wenn Sie einen neuen Firmennamen in Ihr CRM eingeben, zieht sich das System automatisch alle weiteren Daten (Umsatz, Mitarbeiterzahl, Branche) aus der Datenbank.
Dauerhafter Abgleich: Das CRM prüft regelmäßig im Hintergrund, ob die vorhandenen Daten in der Datenbank noch aktuell sind. Ändert sich ein Status (z. B. eine neue Geschäftsführung), wird das CRM automatisch aktualisiert.
Viele Anbieter von Sales Intelligence bieten vorgefertigte Plugins für die gängigsten CRM-Systeme an.
Eine wirklich erfolgreiche Leadgenerierung in B2B basiert also auf Korrektheit und Aktualität der genutzten Daten. Für die Gewinnung von hochwertigen Leads sind dynamische Datenquellen gegenüber gekauften Listen die cleverere Variante, da sie vor allem die Kapazitäten des Lead- und des Salesteams schonen.
Um diese zunächst theoretischen Faktoren auch tatsächlich in die Praxis umzusetzen, bietet databyte eine Infrastruktur, die Ihr Vertriebsteam mit einer hochwertigen Datenbasis versorgt:
Die B2B-Leadgenerierung ist ein Prozess zur Identifikation und Gewinnung von potenziellen Geschäftskunden. Ziel ist es, das Interesse von Unternehmen an den eigenen Dienstleistungen oder Produkten zu wecken und deren Kontaktdaten für den weiteren Vertriebsprozess zu erfassen.
Inbound-Leadgenerierung basiert darauf, dass potenzielle Kunden durch hilfreiche Inhalte oder Suchmaschinenoptimierung von selbst auf ein Unternehmen aufmerksam werden. Im Gegensatz dazu umfasst Outbound-Leadgenerierung die proaktive Ansprache von Wunschkunden durch den Vertrieb, beispielsweise mittels Telefonat oder Post.
Eine hohe Datenqualität ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Vertriebsprozesse, da sie Streuverluste durch veraltete oder fehlerhafte Informationen mindert. Da sich jährlich rund 30 Prozent der B2B-Stammdaten verändern, sichern aktuelle Datenbanken die Erreichbarkeit der richtigen Entscheider und senken so die Akquisekosten.
Telefonische Kaltakquise gegenüber Unternehmen ist in Deutschland zulässig, sofern ein mutmaßliches Interesse des Angerufenen an dem Angebot besteht. Das bedeutet, dass die Dienstleistung oder das Produkt einen sachlichen Bezug zur Geschäftstätigkeit oder der aktuellen Situation des kontaktierten Betriebs aufweisen muss.
Verkaufssignale, auch Trigger-Events genannt, sind Ereignisse in einem Unternehmen, die einen akuten Bedarf für neue Produkte oder Dienstleistungen auslösen können. Typische Beispiele hierfür sind Managementwechsel, Standorterweiterungen, Firmenjubiläen oder Veränderungen in der wirtschaftlichen Struktur wie Fusionen.
