
Leads im B2B-Sektor zu generieren, kann herausfordernd sein: ständige Kaltakquise ohne Anknüpfungspunkte, immer neue Datenrecherche und Bedarfsanalyse. Wäre es nicht toll, wenn die potenziellen Neukunden qualifiziert auf dem Silbertablett serviert würden? Diesem Traumszenario kommen Sales-Teams mit automatisierter Leadgenerierung ein ganzes Stück näher. Dazu müssen Vertriebler und Marketer jedoch vorab ein paar Punkte beachten.

Kontakte zu potenziellen Kunden nennen Marketer und Vertriebler Leads. Sowohl Interessierte, die beispielsweise bei Newsletter-Einschreibungen ihre Kontaktdaten angeben, als auch Zielgruppen-relevante Unternehmen, zu denen noch keine Beziehung besteht, gehören zum Feld des B2B-Leads.
Leads sind für den gesamten Sales-Bereich wichtig, da das Marketing genau diese Personengruppe mit Kampagnen erreichen will und der Vertrieb auf aktiver Ansprache möglicher Neukunden fußt. Für beide Sektionen zählen diese unentdeckten Potenziale zur Hauptzielgruppe ihrer Arbeit, um Kaufprozesse in Gang zu bringen. Deshalb benötigt entsprechendes Fachpersonal eine Möglichkeit Leads zu erhalten. Die Erzeugung von B2B-Leads mit Mehrwert bezeichnet der Begriff Leadgenerierung.
So funktioniert Leadgenerierung
Die Notwendigkeit, dass Betriebe aktiv auf potenzielle Kunden zugehen müssen, um Touchpoints zu schaffen und Kaufentscheidungen zu fördern, besteht seit Beginn des Handels. Früher durchsuchten Mitarbeiter Telefonbücher, um neue Kunden zu akquirieren. Eine sehr aufwändige, aber clevere Methode: So konnten sie anhand der Postleitzahlen Unternehmen ich ihrem Umkreis ausfindig machen, ohne das Büro zu verlassen. Denn ohne Eingrenzungen liegen Vertriebstätigen Unmengen von nicht zielführenden Daten vor. Eine weitere Filterung gelang mit diesem haptischen Medium, das nur einmal im Jahr erneuert wurde, jedoch nicht. Um Firmen zu entdecken, die im letzten Jahr noch nicht existierten und deshalb nicht angesprochen wurden, mussten Vertriebsmitarbeiter alte Telefonbücher zu Hilfe nehmen.