Vertriebssoftware reicht von klassischen CRM-Systemen für die Kundenpflege bis zu Sales-Intelligence-Plattformen, die neue Zielunternehmen identifizieren. Echobot und Leadfeeder fusionierten 2022 und traten ab 2023 gemeinsam unter der Marke Dealfront auf. Seit dem 24. März 2026 wird die Plattform unter der Marke Leadfeeder geführt. Welche Echobot-Alternative zu Ihrem Vertriebsteam passt, hängt vor allem vom Zielmarkt, den benötigten Daten und Funktionen sowie der bestehenden Systemlandschaft ab.
Die Entscheidung für eine Echobot-Alternative sollte sich eng an den bestehenden Vertriebsprozessen und dem angepeilten Marktsegment orientieren, da die Software langfristig die Grundlage der gesamten Akquise-Arbeit bildet. Folgende Kriterien helfen bei der Orientierung:
databyte ist ein deutscher Informationsdienstleister mit einer Sales-Intelligence- und Vertriebssoftware, die auf den DACH-Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) spezialisiert ist. Die Plattform greift unter anderem auf amtliche Quellen wie Handelsregisterinformationen zurück und stellt kontinuierlich aktualisierte B2B-Firmendatenbanken mit Analysefunktionen bereit.
ROI-Rechner von databyte:
Da die Preise einer B2B-Datenbank und Lead Generation Software immer im Zusammenhang mit der Datenqualität und den daraus entstehenden Vorteilen zu betrachten sind, bietet databyte einen ROI-Rechner.
Cognism ist ein britischer Anbieter für B2B-Kontakt- und Firmendaten mit Sitz in London, gegründet 2015. Ein Schwerpunkt liegt auf telefonisch verifizierten Mobilnummern sowie Intent-Daten, mit einem Datenschwerpunkt auf Europa, unter anderem Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten.
Preise von Cognism (Stand September 2026):
Cognism veröffentlicht keine festen Preise; Angebote werden individuell nach Nutzerzahl, Modul (u. a. Diamond Data, Intent-Daten) und Vertragslaufzeit erstellt.
Implisense ist ein Berliner Anbieter für deutsche Firmendaten, gegründet 2013 als Ausgründung ehemaliger Fraunhofer-Forscher. Das Unternehmen bietet neben einem Browser-Tool auch API- und MCP-Server-Zugriff für Entwickler- und Datenteams.
Preise von Implisense (Stand September 2026):
Implisense ist kostenlos mit limitierten Suchergebnissen sowie Basisdaten nutzbar. Das Paket Plus kostet 59 € im Monat, ist monatlich kündbar und bietet unbegrenzte Firmenprofile, Listen und gespeicherte Suchen sowie weitere Vorteile. Zusätzlich können für die Nutzung Implicents gekauft werden, als Token für Aktionen wie KI-Kontaktsuche, Newssuche, Bestellung von Gesellschafterlisten, Excel-Export von Firmendaten usw.
Kompass ist ein international ausgerichtetes Firmenverzeichnis mit Wurzeln in der Schweiz und einer deutschen Niederlassung in Freiburg im Breisgau. Das Unternehmen ist Teil eines weltweiten Franchise-Netzwerks mit Vertretungen in mehr als 70 Ländern und richtet sich an internationale Marktrecherche.
Preise von Kompass (Stand September 2026):
Kompass veröffentlicht auf der Website keine Preise. Diese sind auf Anfrage erhältlich. Eine Produktdemo kann über ein Kontaktformular gebucht werden.
North Data ist eine Hamburger Suchmaschine für europäische Firmen- und Registerdaten, gegründet 2011 (nicht zu verwechseln mit der Frankfurter "Northern Data AG", die im Bereich Rechenzentren/KI-Infrastruktur tätig ist). Der Anbieter versteht sich als Recherche-Plattform auf Basis öffentlicher Pflichtveröffentlichungen.
Preise von North Data (Stand September 2026):
Der Premium-Zugang für einen Nutzer kostet 49 € pro Monat oder 490 € pro Jahr. Für Teams liegen die veröffentlichten Jahrespreise bei 1.250 € für 5 Nutzer, 2.250 € für 10 Nutzer und 3.950 € für 20 Nutzer. Ein Enterprise-Paket ist auf Anfrage erhältlich. Mit höheren Paketen steigen unter anderem die Limits für Watchlist-Einträge und tägliche Exporte.
databyte eignet sich besonders für Vertriebsteams, deren Zielmarkt schwerpunktmäßig im deutschsprachigen Raum liegt und die Wert auf einen festen Ansprechpartner legen. Bestehende Kontakt- und Firmendaten lassen sich über die offene API mit gängigen CRM-Systemen wie Salesforce, HubSpot oder Microsoft Dynamics automatisiert abgleichen, sodass sich etablierte Vertriebsprozesse beim Umstieg weitgehend beibehalten lassen.
Echobot fusionierte 2022 mit dem finnischen Anbieter Leadfeeder. Ab 2023 trat das gemeinsame Unternehmen zunächst unter der Marke Dealfront auf, seit März 2026 wird die Plattform wieder unter dem ursprünglichen Namen Leadfeeder geführt. Wenn Sie eine Alternative zu Echobot suchen, suchen Sie damit im Kern eine Alternative zur heutigen Leadfeeder-Plattform.
Ein klassisches CRM-System dient vorrangig der Verwaltung bestehender Kundenbeziehungen und der Dokumentation interner Vertriebsaktivitäten. Eine Sales-Intelligence-Plattform wie databyte oder Leadfeeder hingegen erzeugt und veredelt Daten: Sie liefert externe Marktinformationen, Firmenprofile und aktuelle Kaufsignale, um neue Zielkunden überhaupt erst zu identifizieren. Beide Systeme ergänzen sich in der Praxis.
Nein, nicht zwingend. Anbieter wie databyte lassen sich auch eigenständig als Cloud-Lösung im Webbrowser nutzen, um Zielmärkte zu analysieren und Leads zu recherchieren.
Ja, sofern der Anbieter die rechtlichen Rahmenbedingungen einhält. Für die Verarbeitung personenbezogener B2B-Kontaktdaten benötigt das nutzende Unternehmen eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO; Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO kann je nach Zweck und Interessenabwägung in Betracht kommen. Werden Daten nicht direkt bei der betroffenen Person erhoben, müssen außerdem die Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO geprüft werden.
In B2B ändert sich jährlich rund ein Drittel der Stammdaten. Statische Adresslisten veralten dadurch schnell und führen zu Streuverlusten wie unzustellbaren E-Mails oder Anrufen bei falschen Ansprechpartnern. Eine regelmäßige, idealerweise tägliche Validierung der Daten reduziert diesen Effekt deutlich.
Werbeanrufe gegenüber Unternehmen sind nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG ohne zumindest mutmaßliche Einwilligung unzulässig. Ein bloß allgemein denkbares wirtschaftliches Interesse reicht dafür nicht aus. Es müssen konkrete Umstände dafür sprechen, dass der Angerufene gerade mit einem telefonischen Werbekontakt einverstanden sein dürfte. Sales-Intelligence-Daten können die Auswahl relevanter Zielunternehmen unterstützen, ersetzen diese rechtliche Prüfung aber nicht.
