Gliederung mit Business-Aspekten
Wieso scheinen einige Vertriebler erfolgreicher in Bezug auf Kontakt und Abschluss zu sein als andere? Und wieso benötigen sie weniger Kontaktversuche oder kennen die aktuellen Bedürfnisse der möglichen Neukunden so genau? Ganz einfach: Weil ihre Daten es ihnen sagen! Das Zaubermittel heißt Intent Data und berichtet von Suchanfragen und Kaufinteressen potenzieller Abnehmer. Was der Angebotszeitpunkt damit zu tun hat und wie Vertriebler und Marketer schnell und unkompliziert an diese Daten gelangen, erklärt dieser Beitrag.
Wörtlich übersetzt bedeuten „Intent" und „Data" „Absicht" und „Daten". Im B2B-Kontext beziehen sich diese Absichtsdaten logischerweise auf das Bedürfnis eines Kunden und dessen Absicht einer Anschaffung. Dazu zählen auch Suchanfragen, die den „Search Intent" des Leads verraten. Dementsprechend bilden diese Daten das Verhalten eines Ansprechpartners oder einer ganzen Firma ab, ermittelt anhand ihres analysierten Online-Verhaltens. Suchanfragen, die auf ein gesteigertes Interesse an beispielsweise Webshop-Software hindeuten, bieten so Vertrieblern mit ähnlichem Angebot einen Lead mit hohem Potenzial zum Kaufabschluss. Wie stark die Kaufabsicht der möglichen Abnehmer ist, zeigt innerhalb der Intent Data der sogenannte „Buyer Intent".
Wie alle anderen Daten unterscheiden Sales-Teams auch hier zwischen First- und Third-Party-Daten. First Party steht auch hier für die eigens erhobenen Daten, in diesem Fall via Website. Beispielsweise Kontaktformulare oder Angaben zum Download eines Whitepapers gehören dazu. Alle nicht auf der eigenen Seite gesammelten Daten, die also von Drittanbietern bezogen werden, fallen unter Third-Party-Data.
Wir haben dies in einer praktischen Übersicht für Sie aufgeschlüsselt:
Alle First-Party-Daten erheben Unternehmen selbst. Third Party Data erhalten Marketer und Vertriebler von Datenanbietern, möglichst spezialisiert auf eben jene Informationen.
Statt blind auf Ansprechpartner der Zielgruppe zuzugehen, können Marketer dank Intent Data genau die Leads ansprechen, die bereits ein vorhandenes Interesse aufweisen. Statt sie erst von den Vorteilen des Angebots überzeugen zu müssen, wissen diese Kontakte bereits über den Nutzen des Produkts oder der Dienstleistung Bescheid – das passende Angebot liefert der Sales, der über Intent Data verfügt. Ganz unabhängig vom Kontaktstatus oder von der bereits erhobenen Zielgruppe. Das heißt:
Doch wie integrieren Vertriebsteams die Informationen in ihren Akquise-Ablauf?
Dass es sich für Unternehmen lohnt, vorhandene Kontakte möglichst effizient zu nutzen, zeigt auch die Kostenrechnung: Im Gegensatz zum Kostenaufwand für die Neukundengenerierung stehen Bestandskunden sehr viel günstiger da. Mit Intent Data stehen Vertrieblern im B2B Sales viele Möglichkeiten offen, das Interesse der Kundschaft punktgenau zu erfassen und Lösungen zu einem zeitlich passenden Zeitpunkt anzubieten. Die Needs der Kunden weisen auch mögliche neue Produktportfolios oder nötige Features auf, sodass das Angebot entsprechend an die Wünsche der Kunden angepasst werden kann.
In welche Richtungen Intent Data im B2B-Marketing-Mix beispielsweise Verwendung finden, zeigt diese Auflistung:
Ein wichtiger Punkt zur Unterscheidung der Intent Data sind die Kaufabsicht (Buyer Intent) und die Suchabsicht (Search Intent). Alle Ansprechpartner mit Interesse sind relevant, doch Leads mit Buyer Intent bilden die Gruppe mit der höchsten Priorität im Umgang mit Intent Data und der Zielgruppe. Denn diese Kunden steigern den Umsatz.
Bei eigens erhobenen Kundendaten finden Marketer Anhaltspunkte für die Zuordnung:
Bei extern erworbenen Daten erkennen Datenverantwortliche Anzeichen für Kauf- oder Suchabsicht anhand folgender Indizien:
Im Hinblick auf die Kaufphasen kommt den Keywords besondere Bedeutung zu. In sie unterteilt der B2B Sales die Kaufphasen der potenziellen Kunden. Bezeichnungen, die Suchende mit Kaufabsicht bei Google und Co. eingeben, nennt der Digital Sales Buyer Intent Keywords. Diese Keywords zeigen nicht nur das Kaufinteresse an, sondern auch die Kaufphase. In welchem Abschnitt der Customer Journey sich der Lead befindet, zeigt sich also anhand seiner eingebenden Suchbegriffe. Das Wissen über Buyer Intent Keywords wirkt sich außerdem positiv auf das Unternehmens-SEO aus, wenn die Inhalte daran ausgerichtet sind.
Um die Keywords richtig einordnen zu können, gibt es bestimmte Anhaltspunkte. Drei Zuordnungen gelten als die wichtigsten:
Der Umgang mit Intent Data ist nun klar. Doch woher stammen die Daten? Was ist die Lead-Quelle? Da steht dem digitalen B2B Marketing eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung:
Allerdings zählen nicht alle Intent-Informationen für alle Unternehmen jeder Branche gleich viel – logisch, bei unterschiedlichen Zielgruppen und Angeboten. Doch welche Daten gehören zu den relevanten?
Intent Data sind heute Teil der Sales Intelligence und gehören zum modernen Vertrieb dazu. Allerdings bilden sie eine Unterkategorie der Kundendaten. Sie ergänzen den Datensatz im CRM und geben dem Vertrieb wichtige Hinweise, wann es Zeit ist, den Lead für das eigene Thema anzusprechen. Doch der Kontakt will im B2B erst einmal gefunden werden. Dazu eignet sich die Business Engine von databyte.
Über 7 Millionen Firmenprofile aus dem Handelsregister mit über 100 Millionen Einzelinformationen, beispielsweise zur Position des Ansprechpartners, zur Unternehmensgröße oder zum Umsatz, die bis zu täglich aktualisiert werden, stehen dem Vertrieb so zur Verfügung. Alles, was ein Kundenprofil benötigt, um Vertriebsmitarbeiter glücklich zu machen. databyte überträgt die verkaufsfördernden Informationen sogar in das hauseigene CRM-System. Dazu benötigen User nur eine API-Schnittstelle.
Auch die Features der Business Engine helfen vor, während und nach der Vertriebsoffensive in Verbindung mit Intent Data: Beispielsweise die Leadscore-Analyse clustert Zielgruppen und legt neue Potenziale frei. Individuell auf Unternehmen und Branche abgestimmte KPIs zur Neukundengewinnung stellen sicher, dass nur Unternehmen mit tatsächlicher vertrieblicher Relevanz ins CRM gelangen. Etliche Filter suchen so weit wie möglich und so eng gefasst wie nötig nach den passenden Leads. Der User Intent für gefilterte Firmen- und Ansprechpartnerinformationen könnte für Sales-Teams nicht klarer sein.
Wörtlich übersetzt bedeuten „Intent" und „Data" „Absicht" und „Daten". Im B2B-Kontext beziehen sich diese Absichtsdaten logischerweise auf das Bedürfnis eines Kunden und dessen Absicht einer Anschaffung. Dazu zählen auch Suchanfragen, die den „Search Intent" des Leads verraten. Dementsprechend bilden diese Daten das Verhalten eines Ansprechpartners oder einer ganzen Firma ab, ermittelt anhand ihres analysierten Online-Verhaltens.
Wie alle anderen Daten unterscheiden Sales-Teams auch hier zwischen First- und Third-Party-Daten. First Party steht auch hier für die eigens erhobenen Daten, in diesem Fall via Website. Beispielsweise Kontaktformulare oder Angaben zum Download eines Whitepapers gehören dazu. Alle nicht auf der eigenen Seite gesammelten Daten, die also von Drittanbietern bezogen werden, fallen unter Third-Party-Data.
Statt blind auf Ansprechpartner der Zielgruppe zuzugehen, können Marketer dank Intent Data genau die Leads ansprechen, die bereits ein vorhandenes Interesse aufweisen. Statt sie erst von den Vorteilen des Angebots überzeugen zu müssen, wissen diese Kontakte bereits über den Nutzen des Produkts oder der Dienstleistung Bescheid – das passende Angebot liefert der Sales, der über Intent Data verfügt. Ganz unabhängig vom Kontaktstatus oder von der bereits erhobenen Zielgruppe.
Intent Data kann den Vertrieb von Unternehmen jeder Größe unterstützen, ganz gleich ob B2B oder B2C.
Tracking-Kennzahlen bilden zumeist die Leistungsmessung einer Website ab. Anhand dieser Erkenntnisse treffen Zuständige Entscheidungen zur Website-Konzeption und zur User Experience. Intent Data konzentriert sich auf die suchende Person und ihre Beweggründe. Tracking fokussiert also eher auf die Website, Intent Data den Suchenden.
