Mit Kundenakquise sind alle Maßnahmen gemeint, mit denen ein Unternehmen systematisch neue Kunden gewinnt. Im B2B-Vertrieb heißt das: Zielgruppen definieren, zum richtigen Zeitpunkt ansprechen und dabei DSGVO- sowie UWG-konform vorgehen. Aktuelle Firmendaten und nachvollziehbare Prozesse innerhalb Ihres Teams sind dabei wichtige Hebel.
Für eine erfolgreiche B2B-Kundenakquise setzen Sie sich zuerst mit der Frage auseinander, wen Sie eigentlich erreichen wollen. Unternehmen ohne ein solches definiertes Zielprofil sprechen zu viele falsche Kontakte an und binden somit unnötigerweise Vertriebskapazitäten.
Ein Ideal Customer Profile beschreibt das Unternehmensprofil, auf das das eigene Angebot bestmöglich passt und das somit mit höchster Wahrscheinlichkeit zum Kunden wird.
Typische Kriterien sind Firmengröße, Branche, Region, eingesetzte Technologie und die übliche Länge des Verkaufszyklus. Dieses Profil können Sie auch aus den eigenen Bestandskundendaten ableiten, jedoch unter der Maßgabe, dass dafür nur besonders geeignete und gewinnbringende Kunden herangezogen werden. Danach wiederum lässt sich der Total Addressable Market ableiten sowie Akquise-Ressourcen sehr viel zielgerichteter einsetzen.
Das ICP unterscheidet sich dabei von der Buyer Persona. Das ICP beschreibt das passende Unternehmen, die Persona die konkrete Person darin, die Sie ansprechen. In der B2B-Kundenakquise brauchen Sie beides, weil komplexe Kaufentscheidungen über mehrere Personen laufen und es immer von Vorteil ist, jede beteiligte Person zu antizipieren.
Der Kontaktzeitpunkt hat in der Kundenakquise direkten Einfluss auf die Abschlussrate. Trigger-Events sind Signale dafür, dass ein Unternehmen vor einer Veränderung steht oder bereits mittendrin ist: Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis wechseln, neue Standorte entstehen, Finanzierungsrunden geben frisches Budget frei.
Diese Momente erhöhen die Trefferquote, weil ein echter Bedarf besteht und auf ein passendes Angebot trifft. Voraussetzung dafür ist eine Datenquelle, die solche Ereignisse zeitnah liefert.
Erprobte Maßnahmen zur Kundengewinnung sind klassische Telefonakquise, E-Mail-Newsletter, Akquise über LinkedIn, Inbound-Maßnahmen wie Website-Content in Verbindung mit SEO sowie Empfehlungsmarketing. Die Methoden werden in der Regel kombiniert.
Telefonische Kaltakquise bleibt in B2B ein sehr direkter Kanal mit relativ hohen Abschlussraten, sofern die Kontakte vorab qualifiziert wurden. E-Mail-Akquise funktioniert dann am besten, wenn sie auf genauen und aktuellen Informationen basiert und einen konkreten Mehrwert mitliefert.
Auch das LinkedIn-Outreach hat sich als fester Bestandteil etabliert, besonders bei der Ansprache von Entscheidern im mittleren Management.
Inbound-Kundenakquise erzeugt planbare Nachfrage über die Dauer, braucht aber zeitlichen Anlauf. Wenn Sie mit Ihrem Angebot zu relevanten Suchbegriffen sichtbar sind und Interessenten mit nützlichen Inhalten auf die Website ziehen, gewinnen Sie Leads mit höherer Kaufabsicht als über Kaltansprache.
Empfehlungen von Bestandskunden bringen oft die kaufbereitesten Neukunden überhaupt.
In der B2C-Akquise funktionieren Reichweite und eine eher emotionale Ansprache, etwa über Werbeanzeigen, Rabattaktionen, Influencer-Marketing oder lokale Events.
In B2B geht es eher um rationale Kaufentscheidungen mit mehreren Beteiligten, längeren Verkaufszyklen und höheren Auftragswerten.
Die Datenschutzgrundverordnung DSGVO und das UWG geben jeder Kundenakquise-Strategie den rechtlichen Rahmen vor. In B2B gelten dabei andere Regeln als im Endkundengeschäft.
Telefonische Kaltakquise gegenüber Geschäftskunden ist nach § 7 Abs. 2 UWG zulässig, wenn ein mutmaßliches Interesse des Kontakts angenommen werden kann, also Produkt und Zielunternehmen thematisch zusammenpassen.
E-Mail-Kaltakquise ist ohne vorherige Einwilligung in aller Regel unzulässig. Die Ausnahme bildet § 7 Abs. 3 UWG, wenn der Kontakt eine ähnliche Leistung bereits bezogen hat.
Wenn Sie mit Firmendaten aus externen Quellen arbeiten, muss deren DSGVO-konforme Erhebung sichergestellt sein und Betroffene über die Verarbeitung informiert werden.
Für eine rechtssichere Kundenakquise in B2B erkennen Sie die Grenzen aus § 7 UWG und DSGVO an. Anstatt also gekaufte Listen abzutelefonieren, können Sie Unternehmen signalbasiert ansprechen, was sowohl rechtlich zulässig ist als auch nachweislich deutlich bessere Aussichten hat.
databyte ist eine DSGVO-konforme Sales Intelligence Software, mit der Sie auf relevante Infos und Daten für Ihre nächsten Verkaufsgespräche zugreifen.
Die Kundenakquise umfasst alle Aktivitäten, mit denen ein Unternehmen systematisch neue Kunden gewinnt. Dazu zählen Outbound-Maßnahmen wie Telefonakquise und E-Mail-Outreach ebenso wie Inbound-Strategien über SEO und Content-Marketing.
Bei der Kaltakquise wird ein Kontakt ohne vorherige Geschäftsbeziehung zum ersten Mal angesprochen. Bei der Warmakquise besteht bereits eine Verbindung, etwa durch eine frühere Anfrage, einen Newsletter-Eintrag oder eine Empfehlung. Warmakquise erreicht in der Regel höhere Abschlussraten.
Telefonische Kaltakquise gegenüber Geschäftskunden ist nach § 7 Abs. 2 UWG zulässig, wenn ein mutmaßliches Interesse des Angesprochenen vorliegt, also Produkt und Unternehmen thematisch passen. Im B2C gilt das nicht, dort braucht es eine ausdrückliche vorherige Einwilligung.
Die databyte Business Engine stellt qualifizierte Firmendaten für den DACH-Markt bereit. Über umfangreiche Filterfunktionen grenzen Sie Zielgruppen nach Branche, Größe, Region und weiteren Kriterien ein. Sales-Trigger zeigen, welche Unternehmen gerade in einer Veränderungsphase stecken und damit empfänglich für eine Ansprache sind.
Zu den gängigen Maßnahmen zählen Telefonakquise, E-Mail-Outreach, LinkedIn-Ansprache, Content-Marketing, SEO, Empfehlungsmarketing und Messeauftritte. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, richtet sich nach Zielgruppe, Budget und Komplexität des Produkts.
Trigger-Events wie Entscheiderwechsel oder Expansion zeigen, dass in einem Unternehmen gerade Bedarf entsteht. Wer den Kontakt an solchen Ereignissen ausrichtet, trifft häufiger auf offene Ansprechpartner. Voraussetzung ist eine Datenquelle, die diese Signale zeitnah meldet, wie sie databyte über seine Sales-Trigger liefert.
