Die automatisierte Gewinnung qualifizierter Neukundenkontakte ist im B2B eine wichtige Arbeitsgrundlage für den Vertrieb. Es wächst sowohl die Erwartungshaltung gegenüber der Datenqualität als auch der Umfang der Datenschutzvorgaben. Eine geeignete Lead Generation Software bringt beides in Einklang.
Bei der Auswahl des passenden Systems für Ihr Unternehmen kommt es darauf an, dass die Software valide Daten liefert und in Ihre bestehende Vertriebsarchitektur integrierbar ist. Da die Software die Basis für Ihre gesamte Akquise-Pipeline bildet, könnten die folgenden Kriterien relevant sein:
Die nachfolgenden Angaben zu Funktionen, Preisen und Leistungen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der jeweiligen Anbieter (Stand: Februar 2026) und dienen ausschließlich zur Orientierung.
Obwohl wir auf sorgfältige Recherche Wert legen, können Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen nicht garantiert werden, da Anbieter Änderungen jederzeit vornehmen können.
Dieser Beitrag stellt databyte im Rahmen eines Marktüberblicks vor. Er basiert auf redaktioneller Aufbereitung und ist kein unabhängiger Testbericht, sondern eine vergleichende Darstellung mit zum Teil werblichen Elementen. Alle erwähnten Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Rechteinhaber und werden ausschließlich zu Vergleichszwecken genannt. Zwischen databyte und den aufgeführten Anbietern besteht keine geschäftliche Beziehung.
Die databyte GmbH positioniert sich als Business Engine für den DACH-Raum. Mit einem Bestand von über 7 Millionen Unternehmensprofilen und rund 10 Millionen Entscheidern bildet die Plattform das Rückgrat für Vertriebsprozesse im deutschen Mittelstand. Im Gegensatz zu reinen Intent-Plattformen setzt databyte auf die intelligente Verknüpfung von geprüften Wirtschaftsinformationen mit Analysetools.
Da die Preise einer B2B-Datenbank und Lead Generation Software immer im Zusammenhang mit der Datenqualität und den daraus entstehenden Vorteilen zu betrachten sind, bietet databyte einen ROI-Rechner.
Dealfront ist eine europäische Go-to-Market-Plattform, die Funktionen zur Identifikation von Website-Besuchern mit einer Firmendatenbank kombiniert. Das Unternehmen entstand aus der Fusion von Echobot und Leadfeeder und bildet den Prozess von der Inbound-Erkennung bis zur Outbound-Recherche ab. Der Fokus der Software liegt auf der Bereitstellung von Intent-Daten, um Unternehmen anzuzeigen, welche Firmen ein aktuelles Interesse an bestimmten Themen oder Produkten aufweisen.
Dealfront legt die Preise für die Software auf der Website nicht offen. Die Software lässt sich für sieben Tage kostenlos testen. Zudem lässt sich eine Produktdemo buchen.
SalesViewer® ist eine Software für die Identifizierung anonymer Website-Besucher im B2B. Das in Deutschland ansässige Unternehmen verfolgt das Ziel, die Besuchsdaten der eigenen Unternehmenswebsite für den Vertrieb nutzbar zu machen, indem es anstelle von IP-Adressen konkrete Firmennamen und deren Interaktionsverlauf anzeigt. Die Anwendung wird dazu eingesetzt, das Interesse potenzieller Neukunden zu erkennen und Bestandskunden-Aktivitäten zu monitoren.
SalesViewer® staffelt die Preise über drei Pakete hinweg, wobei der Funktionsumfang jeweils steigt. Pro kostet ab 79 €, Premium ab 269 € und Individual ab 619 €, jeweils pro Monat und bei jährlicher Zahlung. Einzelmonate sind teurer. Ein Enterprise-Paket kann angefragt werden. Ein kostenloser Testzeitraum von 14 Tagen ist möglich.
Der LinkedIn Sales Navigator ist ein Analyse- und Recherche-Tool, das direkt auf der Datenbank des Karrierenetzwerks LinkedIn aufbaut. Die Software ermöglicht es Vertriebsteams, über das eigene Netzwerk hinaus nach Entscheidern und Unternehmen zu suchen. Da die Datenbasis von den Nutzern selbst gepflegt wird, liegt der Schwerpunkt auf der Aktualität von Jobtiteln und beruflichen Veränderungen innerhalb der Zielgruppen.
Der LinkedIn Sales Navigator kostet im Paket Core ab 66,93 €, das Paket Advanced ab 138,82 €, jeweils pro Monat und bei jährlicher Abrechnung. Die Preise für Advanced Plus sind auf Anfrage erhältlich. Mit der Paketgröße steigt entsprechend der Funktionsumfang.
Cognism ist ein Anbieter von Sales-Intelligence-Software, der seinen Schwerpunkt auf die Bereitstellung von Kontaktinformationen für den Outbound-Vertrieb legt. Die Software konzentriert sich vor allem darauf, Vertriebsteams verifizierte Mobilfunknummern und geschäftliche E-Mail-Adressen zur Verfügung zu stellen, um die Erreichbarkeit von Entscheidern in internationalen Märkten sowie im DACH-Raum zu erhöhen.
Die Preise von Cognism werden auf der Website nicht veröffentlicht und sind auf Anfrage erhältlich. Eine Produktdemo kann gebucht werden.
HubSpot ist eine cloudbasierte Kundenplattform, die verschiedene Unternehmensbereiche wie Marketing, Vertrieb und Service miteinander verknüpft. Der Sales Hub ist dabei die Software für das Vertriebsmanagement, die darauf ausgelegt ist, den Verkaufsprozess von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschluss in einem System abzubilden.
Der Sales Hub ist mit dem geringsten Funktionsumfang und für bis zu zwei Nutzer kostenlos. Darüber hinaus bietet HubSpot drei Pakete mit jeweils steigendem Funktionsumfang: Starter ab 9 €, Professional ab 90 € und Enterprise ab 150 €, jeweils pro Nutzer und Monat und bei jährlicher Zahlung.
Die Integration einer Lead Generation Software in Ihre bestehenden Vertriebsprozesse kann über eine Schnittstellenanbindung (API) erfolgen. Nahezu alle relevanten CRM-Systeme lassen sich mit den Datenbeständen von databyte verknüpfen, um Ihre Daten zu synchronisieren. Damit arbeitet Ihr Team weiterhin im bekannten CRM, aber mit der Datenpower von databyte.
Die klassische Leadgenerierung zielt darauf ab, neue Kontaktinformationen potenzieller Kunden zu gewinnen. Bei Sales Intelligence werden die Kontakte mit zusätzlichen Kontextinformationen angereichert, zum Beispiel aktuellen Wirtschaftskennzahlen, personellen Veränderungen in der Geschäftsführung oder Signalen über ein akutes Kaufinteresse (Intent-Daten).
In Deutschland ist die telefonische Kaltakquise im B2B-Bereich zulässig, sofern eine „mutmaßliche Einwilligung“ (§ 7 UWG) vorliegt. Das bedeutet, es muss ein sachlicher Grund für die Annahme bestehen, dass das angerufene Unternehmen ein Interesse an der angebotenen Lösung hat. Die Qualität einer B2B-Datenbank ist hierbei besonders wichtig, um die Relevanz der Zielgruppe vorab sicherzustellen.
Die Integration erleichtert die Arbeit Ihres Vertriebs. Durch eine Anbindung an Systeme wie Salesforce, HubSpot oder Microsoft Dynamics lassen sich Dubletten vermeiden und Datenbestände automatisiert aktuell halten. Zudem können Vertriebsmitarbeiter direkt aus ihrer gewohnten Umgebung heraus auf die neu generierten Leads zugreifen.
Für Sie als Nutzer bedeutet Konformität, dass der Anbieter die Daten nach europäischen Standards erhebt und verarbeitet. Wichtige Indikatoren sind ein Serverstandort innerhalb der EU (bevorzugt Deutschland), der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) und die Einhaltung von Informationspflichten gegenüber den betroffenen Personen gemäß Art. 14 DSGVO.
