Zyklen mit der Business Engine verkürzen
Immer neue Leads zu generieren, aber ihr Potenzial nicht in Gänze zu nutzen, bringt kaum Umsatz – dafür aber einige Kosten und Mühen mit sich. Lead Nurturing setzt dort an und soll die Verkaufschancen erhöhen bei geringeren Kosten. Das Geheimnis? Die Qualifizierung der Leads. Wie B2B-Unternehmen Lead Nurturing effizient und erfolgsorientiert umsetzen, zeigt folgender Beitrag.
Der Begriff umfasst die spezifisch auf den Kunden ausgerichtete Kommunikation, um weitere individuelle Informationen zu erhalten und den Lead so zu qualifizieren. Dies geschieht entlang des Sales Funnel, um die Kundenkommunikation von Phase zu Phase zu optimieren und den Übergang mit auf den Lead zugeschnittenen Angeboten und Informationen zu begleiten. Ein solches Vorgehen mit möglichst relevanten Infos erleichtert den Leads die Entscheidungsfindung und erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit. Auf diese Weise erhalten Marketer effizient qualifizierte Leads und erhöhen den ROI.
Dass ein Shop-Besucher oder neuer Lead sofort beim ersten Kontakt kauft, ist die Ausnahme. Besonders im B2B benötigen Interessenten Zeit, bis sie sich zum Vertragsabschluss entscheiden. Doch muss und sollte der Lead nicht gänzlich alleine gelassen werden! Hier setzt Lead Nurturing an und versorgt den eventuellen Kunden mit nützlichen Infos rund um das Unternehmen und dessen Produkte.
Clever umgesetzt schafft der Lead Nurturing Process im Lead Management viele Vorteile:
Vor dem Start des Lead Nurturing müssen Marketer und Vertriebler gewisse Maßnahmen treffen, um den Nurturing Prozess vorzubereiten. Das betrifft besonders die Buyer Personas, die Charakterisierung eines typischen Kunden. Mehr über Buyer Personas im B2B im entsprechenden Beitrag.
Da Buyer Personas dabei helfen, den typischen Kunden inklusive ihrer Bedürfnisse zu visualisieren und zu definieren, helfen sie bei der personenbasierten Erstellung von Content entlang des Kunden Funnel. Eine fehlende B2B Persona erschwert das Lead Nurturing immens. Tatsächlich bildet eine Buyer Persona im B2B das Fundament im Nurturing Prozess. Darauf aufbauend sollten noch weitere Maßnahmen zur Kundengewinnung mit einbezogen werden:
Via Lead Nurturing unterscheiden Marketer zwischen gewinnbringenden und unnötigen Leads. Nicht nur Leads, die eine Inquiry gestellt haben, begleitet der Vertrieb die gesamte Customer Journey entlang. Besonders im B2B gilt ein ständiger Kontakt als Mittel zum Erfolg. Denn ähnlich wie in der Customer Journey durchlaufen Kunden verschiedene Phasen. Das See-Think-Do-Care-Modell bildet die Reise ganzheitlich ab:
Wie genau können sich Marketer Nurtures vorstellen? Und wie läuft ein solcher Lead Nurturing Process ab? Folgende Beispiele zeigen das Verfahren für B2B und B2C.
Nimmt ein Interessent an einem Gewinnspiel Teil, so stimmt er in den AGBs der Nutzung seiner Daten für den Sales-Prozess zu. Das schließt Marketing Automation im B2C und auch den gesamten Lead-Nurturing-Prozess mit ein. So bekommt er im ersten Schritt eine Willkommensmail mit Infos zu dem, was ihn im Newsletter erwartet und wie das Gewinnspiel weitergeht. Im nächsten Schritt erhält er, je nach Angebot der Firma, Infos zum Angebot oder direkt Produktvorschläge, die zum Gewinnspiel passen. Eine Kombination aus beiden Varianten ist natürlich auch möglich. Und auch nach Ablauf des Gewinnspiels, ob der Lead zu den Gewinnern zählt oder nicht, wird er weiter mit Informationen und Angeboten versorgt. Jede Interaktion mit dem Kunden, ob nun persönlich, durch Inquiries oder via Klick auf ein für ihn interessantes Produktangebot, reichert das Kundenprofil weiter an und erhöht die Kontaktqualität im Marketing.
Ein Zulieferer versucht sich an der B2B Neukundengewinnung und möchte über das Persona Marketing hinaus qualifizierte Leads generieren. Dafür stellt er ein Whitepaper zur Erhöhung der Produktsicherheit in seiner Branche online zur Verfügung. Um es herunterzuladen, müssen die Leads ihre Kontaktdaten unter Voraussetzung der Erlaubnis zur Datennutzung angeben. Wie im B2C können auch Marketing Automation im B2B und sonstige Marketingmaßnahmen in den AGBs geregelt sein. So steht der Kontaktaufnahme mit hilfreichen Tipps und Infos sowie Angeboten gemäß der See-Think-Do-Care-Regel nichts im Weg. So würde ein Vertriebler die Bedürfnisse des Leads und dessen Firma erfragen und darauf aufbauend Unterstützung leisten, um eine Lösung zu finden und möglichst gegen Ende des Nurturing-Prozesses die eigenen Angebote ins Licht zu rücken. Und auch nach dem Closed Won sollten Vertriebstätige weiterhin in engem Kontakt mit den Zuständigen stehen, um den Kaufprozess weiterzutreiben und möglichst guten Service zu bieten.
Ob via Zielgruppe oder Persona, professionelles Lead Management ist der Schlüssel zum erfolgreichen Vertrieb. Für Lead Opportunity Management benötigen Zuständige jedoch entsprechende Leads. Methoden zur Kundengewinnung können sowohl eigens gesammelte Leads fokussieren als auch auf Daten von Drittanbietern bauen. Strategien zur Neukundengewinnung funktionieren ab dem Zeitpunkt der vorhandenen Kontaktdaten gleich. Doch die Qualität der Daten schwankt. Einige Kundendatenprofile wurden lange nicht mehr gepflegt und sind somit veraltet. Permission Management spielt bei First-Party-Daten auch eine große Rolle, Stichwort DSGVO. Und auch bei Drittanbietern schwankt das Angebot von Anbieter zu Anbieter. Viele offerieren Kontaktdatenlisten, die ohne vorherige Filterung auf die Wünsche des Sales- und Marketingteams hin beispielsweise via Excel-Tabelle übermittelt werden.
Die Business Engine von databyte hingegen verfügt beispielsweise nicht nur über einen Datensatz von über 7 Millionen Firmenprofilen aus dem Handelsregister, die bis zu tagesaktuell gepflegt werden. Sondern die Filtermöglichkeiten der SaaS-Lösung ermöglichen auch eine auf die Zielgruppe und die Persona abgestimmte Leadgenerierung mit einer großen Vielfalt an nützlichen Infos. So verfügen die Datensätze beispielsweise über Infos zur Position des Ansprechpartners, zur Unternehmensgröße oder zum Umsatz. Der Suchassistent erkennt aus den über 100 Millionen Einzelinformationen noch so individuelle Zuständigkeitsbereiche, damit Vertriebler direkt bei der richtigen Person pitchen können. Die tatsächlich zuständigen B2B-Entscheider können als Daten direkt in das hauseigene CRM wandern oder per Verlinkung auf beispielsweise LinkedIn direkt persönlich angesprochen werden. So erzielt das Sales-Team einen einträglichen ROI mit einer effizienten Arbeitsweise.
Kundenprofile, die nicht nur aktuell sind, sondern auch über eine Vielzahl von für den Vertrieb und das Marketing nützlichen Informationen verfügen, bezeichnen Sales-Vertreter als qualifizierte Kontakte. Anhand der nutzbringenden Informationsdichte können Zuständige ihre Kampagnen und Vertriebsaktivitäten maßgeschneidert an die Kunden anpassen, um den ROI zu steigern.
Ein Kontakt gilt anhand einer Vielzahl von Einzelinformationen als qualifiziert. Je mehr Infos zum Kunden, umso qualifizierter der Kontakt. Der Grad der Qualität für den Datennutzenden hängt jedoch auch von dessen Einsatzgebiet ab. Ein gut gepflegter Kontakt zu einer Warenhauskette mag für einen spezialisierten Softwarehersteller viel wert sein, ein Autohaus hingegen kann damit wenig anfangen.
Als Konversionsrate bezeichnen Vertriebler eine Kennzahl, die die Umwandlung eines Interessenten in einen Kunden bemisst. Stehen etwa 100 neue Leads zur Verfügung und 15 von ihnen gehen einen Kaufvertrag ein, so liegt die Konversionsrate bei 15 %.
Der ROI, oder auch Return on Investment, bezeichnet einen Wert, der den Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital anzeigt. Ein hoher ROI ist also erstrebenswert.
Anhand einzelner für die Zielgruppe relevanter Faktoren teilt das Lead Scoring Kunden einen Wert zu. Dieser gibt Sales-Teams Aufschluss, wie wertvoll dieser Kontakt für den Vertrieb ist und wie hoch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Vertragsabschluss kommt.
Explizites Leadscoring greift auf die direkt vom Lead erhaltenen Daten zurück, die der Interessent beispielsweise mittels Kontaktformular selbst angegeben hat. Darunter fallen Angaben wie Position des Ansprechpartners oder zur Branche des Unternehmens.
Implizites Leadscoring hingegen bezieht sich auf die Daten zum Lead, die beispielsweise aus dem Besucherverhalten auf der Website abgeleitet werden. Dazu zählen die Verweildauer oder die besuchten Seiten.
Mit Lead Management fassen Unternehmen die Maßnahmen zusammen, die zur Neukundengewinnung führen. In der Regel erfolgt die Leadgenerierung digital mittels First-Party-Daten oder Drittanbieterdaten.
Um geschäftlich erfolgreich zu sein, benötigen Unternehmen Neukunden. Diese potenziellen Neukunden, auch Leads genannt, sollen via Lead Nurturing in den Sales Funnel integriert und am Ende zu Neukunden umgewandelt werden.
Der Sales Funnel illustriert im Marketing den Verlauf des Weges zur Kaufentscheidung eines Leads. Dabei durchläuft er mehrere Phasen, die ihn zielgerichtet zum Kaufabschluss führen.
