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Leadfeeder-Alternative (ehemals Dealfront): Visitor-ID, Firmendaten oder beides aus einer Hand?

Seit dem Rebranding am 24. März 2026 tritt Dealfront unter der Marke Leadfeeder auf. Die Plattform kombiniert Website-Besucher-Identifikation mit einer B2B-Firmendatenbank. Viele Vertriebsteams stellen sich dabei dieselbe Frage: Brauche ich beides aus einer Hand oder liefert ein spezialisiertes Tool für DACH-Daten, Visitor-ID oder Outbound mehr?

Alexander Hiller
Autor:
Alexander Hiller
Geschäftsführer
leadfeeder-alternative
9 Min. Lesezeit
29. Mai 2026
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis

Leadfeeder im Überblick: Module, Datenmodell und Preisstruktur

Leadfeeder wurde 2012 in Helsinki als Web-Visitor-Intelligence-Tool gegründet. Im Jahr 2022 fusionierte die Plattform mit dem deutschen Sales-Intelligence-Anbieter Echobot. Die neue Einheit trat ab April 2023 unter der Marke Dealfront auf. Im März 2026 kehrte das Unternehmen zur Marke Leadfeeder zurück und richtet den Fokus auf Website-Besucher-Identifikation als Pipeline-Quelle für B2B-Teams.

  • Modularer Aufbau: Die Plattform verbindet Website-Besucheridentifikation (Website-Besucher), B2B-Prospecting (Target), Display-Ad-Ausspielung (Kampagnen) und Account-Priorisierung (Lists) in einem System.
  • Visitor-Identification: Unternehmen, die die eigene Website besuchen, werden anhand ihrer IP-Adresse zugeordnet und mit passenden Firmenprofilen aus der Datenbank verknüpft.
  • Leadfeeder AI: Ein KI-Modul bewertet Leads auf Basis ihres Website-Verhaltens und des ICP-Abgleichs. Besuchsaktivitäten werden automatisch zusammengefasst.
  • Datenbasis: Nach Anbieterangaben umfasst die Datenbank rund 60 Millionen Firmenprofile und etwa 400 Millionen B2B-Kontakte.
  • Datenschutz: Die Verarbeitung erfolgt auf Servern in Irland und Finnland nach EU-Recht. Datenquellen sind pro Datensatz dokumentiert und verlinkbar.
  • CRM-Anbindung: Native Integrationen für Salesforce, HubSpot, Pipedrive und Microsoft Dynamics.

Preise von Leadfeeder (Stand Mai 2026): Leadfeeder bietet drei Tarife an:

  • Lite ist dauerhaft kostenfrei und enthält bis zu 100 Firmenidentifizierungen pro Monat.
  • „Website-Besucher-Identifizierung“ startet bei 99 € pro Monat (jährliche Abrechnung)
  • „Platform“ bei 399 € pro Monat (jährliche Abrechnung)

Eine 14-tägige Testphase steht zur Verfügung.

Wie wähle ich die beste Leadfeeder-Alternative aus?

Die Wahl einer geeigneten Alternative hängt davon ab, welche Lücke Leadfeeder im eigenen Vertrieb hinterlässt. Die folgenden Kriterien helfen bei der Eingrenzung:

  • Regionale Datentiefe im DACH-Raum: Wenn der Schwerpunkt auf dem deutschen Mittelstand liegt und Zugriff auf Handelsregisterdaten, Konzernverflechtungen und Bilanzkennzahlen benötigt wird.
  • Granulare Marktsegmentierung: Für die Eingrenzung von Zielgruppen über Branche und Region hinaus, etwa nach Fuhrparkgröße, IT-Stack oder Umsatzentwicklung.
  • Trigger-Events und Aktualität: Für Teams, die Unternehmen genau dann ansprechen möchten, wenn ein Managementwechsel, eine Standortverlagerung oder eine Insolvenzbekanntmachung vorliegt.
  • Visitor-Identification: Für Teams, die anonyme Website-Besucher auf Firmenebene identifizieren und direkt mit Outbound-Daten verzahnen möchten.
  • DSGVO-Konformität und UWG-Compliance: Wenn interne Richtlinien einen Serverstandort in Deutschland vorschreiben und ein automatisierter Robinsonlisten-Abgleich als Bestandteil der Compliance-Prüfung für telefonische Akquise gefordert ist.
  • CRM-Integration und API-Anbindung: Damit Firmendaten direkt in Salesforce, HubSpot oder Microsoft Dynamics einfließen und bestehende Datensätze automatisiert aktuell bleiben.

Die nachfolgenden Angaben zu Funktionen, Preisen und Leistungen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der jeweiligen Anbieter (Stand: Mai 2026) und dienen ausschließlich zur Orientierung. Obwohl wir auf sorgfältige Recherche Wert legen, können Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen nicht garantiert werden, da Anbieter Änderungen jederzeit vornehmen können. Dieser Beitrag stellt databyte im Rahmen eines Marktüberblicks vor. Er basiert auf redaktioneller Aufbereitung und ist kein unabhängiger Testbericht, sondern eine vergleichende Darstellung mit zum Teil werblichen Elementen. Alle erwähnten Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Rechteinhaber und werden ausschließlich zu Vergleichszwecken genannt. Zwischen databyte und den aufgeführten Anbietern besteht keine geschäftliche Beziehung.

7 Leadfeeder-Alternativen im Vergleich

#1 databyte

Die databyte GmbH wurde 1998 in Lübeck gegründet und hat sich auf den DACH-Markt spezialisiert. Im Gegensatz zu hybriden Plattformen wie Leadfeeder liegt der Schwerpunkt auf Firmendaten, nicht auf Website-Traffic: Handelsregister, Bundesanzeiger und eine eigene Datenredaktion liefern rund 7 Millionen Unternehmensprofile mit über 100 Millionen verknüpften Informationen. Sales-Teams, die Leadfeeder primär wegen seiner Outbound-Datenbank prüfen, finden bei databyte eine auf den deutschen Mittelstand ausgerichtete Datenbasis mit einer Tiefe, die international aufgestellte Plattformen im DACH-Kontext selten erreichen.

  • DACH-Datentiefe: Direktanbindung an Handelsregister und Bundesanzeiger mit über 250 Filterkriterien, darunter Fuhrparkgröße, IT-Stack, Bilanzsumme und Rechtsform. Der Zuschnitt auf den deutschen Mittelstand geht damit über das hinaus, was global ausgerichtete Plattformen im DACH-Raum abdecken.
  • Sales-Trigger: Geschäftsführerwechsel, Standortverlagerungen und Insolvenzbekanntmachungen lösen automatische Benachrichtigungen aus. Vertriebsteams erhalten den Hinweis auf Basis dokumentierter Ereignisse, nicht auf Basis von Website-Besuchen.
  • Konzernstrukturen und Beteiligungen: Mutter-Tochter-Beziehungen und Beteiligungsstrukturen sind pro Firmenprofil abrufbar. Key-Account-Teams erschließen damit ganze Unternehmensgruppen systematisch.
  • Hybride Datenvalidierung: Algorithmische Prüfprozesse und eine eigene Datenredaktion bilden ein zweistufiges Verifizierungsverfahren. Die Redaktion greift ein, wenn Quellinformationen lückenhaft oder widersprüchlich sind.
  • CRM-Anbindung: Über API und Multi-Konnektor laufen Firmendaten direkt in Salesforce, HubSpot, Microsoft Dynamics und andere Systeme. Bestehende Datensätze lassen sich dabei bereinigen und anreichern.
  • Serverstandort Deutschland: Die Datenverarbeitung findet in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland statt. Ein automatisierter Robinsonlisten-Abgleich unterstützt dabei, Werbewidersprüche und Sperrlisten bei der Akquise zu berücksichtigen.
Benutzeroberfläche von databyte

ROI-Rechner von databyte:

Für Teams, die den Vertriebshebel einer präziseren DACH-Datenbasis vorab kalkulieren möchten, stellt databyte einen ROI-Rechner bereit.

#2 Cognism

Cognism ist 2015 in London entstanden und unterhält heute Niederlassungen unter anderem in Köln, Paris, Boston, Skopje und Zadar. Adressiert werden Outbound-Teams im EMEA-Raum und in Nordamerika, die ihre Pipeline überwiegend telefonisch aufbauen.

  • Diamond Verified®: Ausgewählte Mobilfunknummern werden von einem hauseigenen Research-Team telefonisch gegengeprüft.
  • Diamonds on Demand: Für ausgewählte Zielkontakte lässt sich eine gezielte Verifizierung anfordern, bei der Mobilfunknummern auf Aktualität geprüft werden.
  • Intent-Daten: Über die Partnerschaft mit Bombora liefert die Plattform Signale zu Kaufabsichten von Unternehmen, basierend auf deren Online-Rechercheverhalten.
  • DNC- und Sperrlisten-Abgleich: Telefonnummern gleicht das System automatisch mit nationalen Sperrlisten in mehreren Ländern ab.
  • Browser-Extension: Während der LinkedIn-Recherche lassen sich Kontaktdaten an das angebundene CRM weiterreichen.
  • Globaler Datenzugriff: Die Plattform deckt Kontakt- und Unternehmensdaten in EMEA, Nordamerika und APAC ab.

Preise von Cognism (Stand Mai 2026): Cognism bietet die Tarife Standard und Pro an. Der Anbieter veröffentlicht keine Listenpreise; die Kosten werden auf Basis von Nutzerzahl und Guthabenvolumen kalkuliert. CRM-Anreicherung sowie der Datenabruf per API oder Batch-Lieferung sind als Erweiterungen zubuchbar.

#3 SalesViewer®

SalesViewer® ist ein Anbieter aus Bochum mit Schwerpunkt auf Website-Besucher-Identifikation für den B2B-Markt. Das Tool entschlüsselt anonyme Website-Besucher und ordnet diese den dazugehörigen Unternehmen zu, inklusive Branche und Herkunftsangaben.

  • Identifizierung von Firmenbesuchern: Anonyme Besucher werden den passenden Unternehmen zugeordnet und landen im Dashboard, ergänzt um Branche, Standort und Verweildauer.
  • Lead-Scoring: Aktivitäten lassen sich nach definierten Regeln gewichten und priorisieren, etwa nach Anzahl der Seitenaufrufe oder besuchten Themenbereichen.
  • Tracking-Skript: Die Einbindung erfolgt über ein JavaScript-Snippet im Header der Website.
  • CRM-Anbindung: Identifizierte Leads laufen über Schnittstellen direkt in Salesforce, HubSpot oder Microsoft Dynamics.
  • Deutsche Rechenzentren: Die Verarbeitung erfolgt nach Anbieterangaben DSGVO-orientiert auf Servern in Deutschland.

Preise von SalesViewer® (Stand Mai 2026): SalesViewer bietet drei Tarife an, gestaffelt nach Anzahl der monatlichen Unternehmenserkennungen:

  • Pro startet bei 79 € pro Monat (50 Erkennungen, 1 Domain)
  • Premium bei 269 € pro Monat (250 Erkennungen, 5 Domains)
  • Individual bei 499 € pro Monat (750 Erkennungen, unbegrenzte Domains)

Bei jährlicher Abrechnung gewährt der Anbieter einen Rabatt. Eine monatliche Kündigung ist laut Anbieter möglich.

#4 Leadinfo

Leadinfo wurde 2017 gegründet und betreibt unter anderem Standorte in Rotterdam, Gent und Düsseldorf. Der Schwerpunkt liegt auf der Echtzeit-Identifikation von Website-Besuchern für den DACH- und Benelux-Markt.

  • Echtzeit-Visitor-Tracking: Identifizierte Firmenbesucher erscheinen unmittelbar im Dashboard, inklusive Klickpfad auf der Website.
  • Firmenprofile: Identifizierte Unternehmen werden um Kontaktdaten, Branche und Mitarbeiterzahl angereichert.
  • Triggerbasierte Workflows: Definierte Aktivitäten lösen automatische Benachrichtigungen oder CRM-Aktionen aus.
  • Breite Integrationen: Über 70 native Anbindungen, darunter Salesforce, HubSpot, Pipedrive und Slack.
  • DSGVO-orientierte Verarbeitung: Die Daten werden auf europäischen Servern verarbeitet. Die konkrete Compliance-Prüfung empfiehlt sich im jeweiligen Einsatzkontext.

Preise von Leadinfo (Stand Mai 2026): Leadinfo bietet drei Tarife an, gestaffelt nach Anzahl identifizierter Unternehmen pro Monat:

  • Starter (50–100 Leads) startet ab 69 € pro Monat
  • Scale (250–5.000 Leads) ab 159 € pro Monat
  • Pro (ab 750 Leads) ab 359 € pro Monat

Die Preise gelten bei jährlicher Abrechnung; monatliche Abrechnung ist zu höheren Preisen verfügbar.

#5 Albacross

Albacross wurde 2014 in Stockholm gegründet. Die Plattform verbindet Visitor-Identification mit Account-based-Marketing-Funktionen und richtet sich an europäische B2B-Teams, die Inbound-Identifikation und gezielte Werbeausspielung kombinieren möchten.

  • Reverse-IP-Lookup: Identifikation von Firmen über IP-Auflösung, ergänzt um eigene B2B-Profile aus der Albacross-Datenbank.
  • Buyer-Intent-Scoring: Bewertung von Accounts auf Basis ihrer Aktivität auf der eigenen Website und externer Signale.
  • Integrierte Werbeausspielung: ABM- und LinkedIn-Ads-Funktionen unterstützen die gezielte Ansprache identifizierter Accounts.
  • CRM- und MAP-Integrationen: Anbindung an Salesforce, HubSpot, Marketo und Pipedrive.

Preise von Albacross (Stand Mai 2026): Albacross bietet drei Tarife an (jährliche Abrechnung):

  • Starter ab 59 € pro Monat (bis 50 identifizierte Unternehmen/Monat)
  • Professional ab 149 € pro Monat (bis 250 Unternehmen/Monat)
  • Organisation ab 375 € pro Monat (bis 2.000 Unternehmen/Monat).

Eine kostenfreie Testmöglichkeit steht laut Anbieter zur Verfügung.

#6 Implisense

Das 2013 in Berlin gegründete Unternehmen Implisense deckt mit seiner Datenbasis rund 2,5 Millionen deutsche Unternehmen ab. Das Geschäftsmodell unterscheidet sich von klassischen Lizenzmodellen: Statt nutzerbasierten Abonnements verkauft Implisense projektbasierte Services zu Festpreisen.

  • KI-Klassifizierung: Auf Basis öffentlicher Quellen klassifiziert das System Firmenaktivitäten und Branchenkontext automatisiert. Vertriebsteams erhalten eine vorqualifizierte Liste relevanter Zielunternehmen.
  • Predictive Lead Scoring: Ein Scoring-Algorithmus gewichtet Unternehmen anhand öffentlich verfügbarer DACH-Daten und gibt eine Priorisierung aus, die den Vertriebsfokus auf aussichtsreiche Kontakte lenkt.
  • Dokumentierte Quellenherkunft: Für jeden Datensatz ist die Quelle transparent ausgewiesen. Die Basis bilden öffentliche Quellen, was die Informationspflicht nach Art. 14 DSGVO erleichtert.
  • Watchlists mit Newsfeed: Definierte Zielunternehmen lassen sich in Watchlists führen. Relevante Entwicklungen wie Personalwechsel oder Publikationen erscheinen automatisch im zugehörigen Newsfeed.
  • CRM-Anbindung: Über native Schnittstellen zu Salesforce und HubSpot laufen angereicherte Unternehmensdaten direkt in das angebundene CRM.

Preise von Implisense (Stand Mai 2026): Implisense rechnet nicht nach Nutzerzahl oder Laufzeit ab. Der Anbieter strukturiert sein Portfolio in projektbasierte Services:

  • Kundenlisten-Anreicherung ab 1.990 €
  • Signal Retainer ab 1.500 € pro Monat
  • Portfolio Snapshot und Potenzialanalyse jeweils ab 3.000 €

Für das Produkt Implisense Search ist kein öffentlich eindeutig belegter Listenpreis ersichtlich. Der API-Zugang steht je nach Modell über RapidAPI, den AWS Marketplace oder ein direktes Enterprise-Angebot bereit.

#7 Apollo.io

Apollo.io wurde 2015 in San Francisco gegründet. Die Plattform verbindet eine globale Kontaktdatenbank mit integrierten Akquise-Funktionen und richtet sich an Teams, die Prospecting, E-Mail-Sequenzen und Gesprächsplanung aus einem System heraus abwickeln möchten.

  • B2B-Datenbank: Die Datenbank umfasst laut Anbieter rund 275 Millionen Kontakte. Filterkriterien umfassen Funktion, Branche, Region und Unternehmensgröße.
  • Sequencing: E-Mail-Sequenzen und Follow-up-Ketten lassen sich direkt in der Plattform aufsetzen und automatisiert auslösen.
  • Dialer: Outbound-Calls laufen über einen integrierten Telefondialer, ohne das Tool zu verlassen.
  • Meeting-Scheduler: Über einen synchronisierten Kalender lassen sich Gesprächstermine direkt buchen.
  • CRM-Integration: Native Konnektoren verbinden Apollo.io mit Salesforce, HubSpot und Pipedrive.

Preise von Apollo.io (Stand Mai 2026): Apollo.io vermarktet vier Pakete bei jährlicher Zahlung:

  • Free enthält 900 Credits pro Platz und Jahr
  • Basic kostet $49 pro Platz und Monat (30.000 Credits/Jahr)
  • Professional $79 (48.000 Credits/Jahr)
  • Organization $119 (72.000 Credits/Jahr) mit einer Mindestmenge von drei Plätzen

Visitor-ID, Firmendaten oder beides aus einer Hand: Was passt zu Ihrem Vertrieb?

Spezialisierte Visitor-ID-Tools eignen sich vor allem für Teams, die erkennen möchten, welche Unternehmen bereits Interesse auf der eigenen Website zeigen. Die Wahl für einen solchen Anbieter hängt davon ab, inwieweit Website-Besuche der wichtigste Vertriebsimpuls sind.

Teams, die neue Zielkunden im DACH-Markt systematisch identifizieren oder CRM-Daten anreichern möchten, haben andere Voraussetzungen. Für sie rücken spezialisierte Firmendatenanbieter in den Fokus, die auf Handelsregisterdaten, Konzernstrukturen, Bilanzkennzahlen und Trigger-Events setzen.

Maßgeblich ist daher nicht, wie viele Funktionen eine Plattform bündelt. Ausschlaggebend ist, welcher Datenhebel im eigenen Vertriebsprozess den größten Einfluss hat: Website-Signale für die Inbound-Qualifizierung, Outbound-Kontaktdaten für die aktive Ansprache oder belastbare Firmendaten für den DACH-Markt. Letzteres ist der Schwerpunkt der databyte Business Engine.

Ist databyte die passende Leadfeeder-Alternative für Ihr Unternehmen?

Vertriebsteams, die im DACH-Markt tiefere Firmeninformationen als Website-Traffic-Daten benötigen, können databyte als Ergänzung oder Alternative zu Leadfeeder prüfen. Die Anbindung an bestehende CRM-Systeme läuft über eine offene API und einen Multi-Konnektor, ohne dass Workflows neu aufgesetzt werden. In einer persönlichen Demo lassen sich gezielt eigene Wunsch-Accounts gegen den Datenbestand prüfen.

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Leadfeeder-Alternative – Häufige Fragen und Antworten

IP-basierte Visitor-Identification vergleicht eingehende Website-Besuche mit firmografischen Datenbanken und ordnet diese einem Unternehmen zu, nicht einer Einzelperson. Datenschutzrechtliche Pflichten können dennoch bestehen; die Erkennungsqualität hängt direkt von der Aktualität dieser Datenbank ab.

Die Erkennungsrate liegt je nach Anbieter und Zielmarkt häufig zwischen 20 und 40 % des tatsächlichen Firmen-Traffics. Fehlerquellen entstehen vor allem bei Mobilfunk-IPs, Coworking-Spaces und VPN-Verbindungen.

Visitor-Intelligence identifiziert Unternehmen, die eine Website aktiv besuchen, und leitet daraus ein Kaufinteresse ab. Sales Intelligence liefert strukturierte Firmendaten wie Wirtschaftskennzahlen, Konzernstrukturen und Trigger-Events, unabhängig davon, ob ein Unternehmen die eigene Website besucht hat.

Intent-Daten zeigen, mit welchen Themen sich ein Unternehmen gerade aktiv beschäftigt, etwa durch Suchanfragen, Content-Downloads oder Besuche auf relevanten Drittseiten. Sie bilden ein aktuelles Kaufinteresse ab und helfen Vertriebsteams, den richtigen Zeitpunkt für die Erstansprache zu bestimmen.

Privacy by Design bezeichnet einen Ansatz, bei dem Datenschutzprinzipien von Anfang an in die Systemarchitektur eingebaut sind, statt nachträglich ergänzt zu werden. Im B2B-Kontext bedeutet das unter anderem dokumentierte Datenquellen und die Möglichkeit, Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO gegenüber betroffenen Kontakten zu erfüllen.

Ein CRM-System verwaltet bestehende Kundenbeziehungen und Vertriebsaktivitäten. Eine B2B-Datenbank liefert Informationen zu potenziellen Zielunternehmen, die noch kein Kontakt des eigenen Vertriebs sind. Beide ergänzen sich: Die Datenbank liefert neue Kontakte und Anreicherungsdaten, das CRM verwaltet die daraus entstehenden Beziehungen.

Informationen zum Autor

Alexander Hiller
Geschäftsführer
Marketing, Sales, Kooperationsgeschäft
Alexander Hiller ist seit 2007 bei databyte und blickt auf verschiedene leitende Rollen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kooperationsgeschäft zurück. Seit 2010 unterstützt Alexander Hiller die databyte GmbH als kaufmännischer Geschäftsführer und hält das Unternehmen seitdem konzentriert und schlagkräftig auf Expansionskurs.
Alexander Hiller ist seit 2007 bei databyte und blickt auf verschiedene leitende Rollen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kooperationsgeschäft zurück. Seit 2010 unterstützt Alexander Hiller die databyte GmbH als kaufmännischer Geschäftsführer und hält das Unternehmen seitdem konzentriert und schlagkräftig auf Expansionskurs.