Seit dem Rebranding am 24. März 2026 tritt Dealfront unter der Marke Leadfeeder auf. Die Plattform kombiniert Website-Besucher-Identifikation mit einer B2B-Firmendatenbank. Viele Vertriebsteams stellen sich dabei dieselbe Frage: Brauche ich beides aus einer Hand oder liefert ein spezialisiertes Tool für DACH-Daten, Visitor-ID oder Outbound mehr?
Leadfeeder wurde 2012 in Helsinki als Web-Visitor-Intelligence-Tool gegründet. Im Jahr 2022 fusionierte die Plattform mit dem deutschen Sales-Intelligence-Anbieter Echobot. Die neue Einheit trat ab April 2023 unter der Marke Dealfront auf. Im März 2026 kehrte das Unternehmen zur Marke Leadfeeder zurück und richtet den Fokus auf Website-Besucher-Identifikation als Pipeline-Quelle für B2B-Teams.
Preise von Leadfeeder (Stand Mai 2026): Leadfeeder bietet drei Tarife an:
Eine 14-tägige Testphase steht zur Verfügung.
Die Wahl einer geeigneten Alternative hängt davon ab, welche Lücke Leadfeeder im eigenen Vertrieb hinterlässt. Die folgenden Kriterien helfen bei der Eingrenzung:
Die nachfolgenden Angaben zu Funktionen, Preisen und Leistungen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der jeweiligen Anbieter (Stand: Mai 2026) und dienen ausschließlich zur Orientierung. Obwohl wir auf sorgfältige Recherche Wert legen, können Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen nicht garantiert werden, da Anbieter Änderungen jederzeit vornehmen können. Dieser Beitrag stellt databyte im Rahmen eines Marktüberblicks vor. Er basiert auf redaktioneller Aufbereitung und ist kein unabhängiger Testbericht, sondern eine vergleichende Darstellung mit zum Teil werblichen Elementen. Alle erwähnten Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Rechteinhaber und werden ausschließlich zu Vergleichszwecken genannt. Zwischen databyte und den aufgeführten Anbietern besteht keine geschäftliche Beziehung.
Die databyte GmbH wurde 1998 in Lübeck gegründet und hat sich auf den DACH-Markt spezialisiert. Im Gegensatz zu hybriden Plattformen wie Leadfeeder liegt der Schwerpunkt auf Firmendaten, nicht auf Website-Traffic: Handelsregister, Bundesanzeiger und eine eigene Datenredaktion liefern rund 7 Millionen Unternehmensprofile mit über 100 Millionen verknüpften Informationen. Sales-Teams, die Leadfeeder primär wegen seiner Outbound-Datenbank prüfen, finden bei databyte eine auf den deutschen Mittelstand ausgerichtete Datenbasis mit einer Tiefe, die international aufgestellte Plattformen im DACH-Kontext selten erreichen.
ROI-Rechner von databyte:
Für Teams, die den Vertriebshebel einer präziseren DACH-Datenbasis vorab kalkulieren möchten, stellt databyte einen ROI-Rechner bereit.
Cognism ist 2015 in London entstanden und unterhält heute Niederlassungen unter anderem in Köln, Paris, Boston, Skopje und Zadar. Adressiert werden Outbound-Teams im EMEA-Raum und in Nordamerika, die ihre Pipeline überwiegend telefonisch aufbauen.
Preise von Cognism (Stand Mai 2026): Cognism bietet die Tarife Standard und Pro an. Der Anbieter veröffentlicht keine Listenpreise; die Kosten werden auf Basis von Nutzerzahl und Guthabenvolumen kalkuliert. CRM-Anreicherung sowie der Datenabruf per API oder Batch-Lieferung sind als Erweiterungen zubuchbar.
SalesViewer® ist ein Anbieter aus Bochum mit Schwerpunkt auf Website-Besucher-Identifikation für den B2B-Markt. Das Tool entschlüsselt anonyme Website-Besucher und ordnet diese den dazugehörigen Unternehmen zu, inklusive Branche und Herkunftsangaben.
Preise von SalesViewer® (Stand Mai 2026): SalesViewer bietet drei Tarife an, gestaffelt nach Anzahl der monatlichen Unternehmenserkennungen:
Bei jährlicher Abrechnung gewährt der Anbieter einen Rabatt. Eine monatliche Kündigung ist laut Anbieter möglich.
Leadinfo wurde 2017 gegründet und betreibt unter anderem Standorte in Rotterdam, Gent und Düsseldorf. Der Schwerpunkt liegt auf der Echtzeit-Identifikation von Website-Besuchern für den DACH- und Benelux-Markt.
Preise von Leadinfo (Stand Mai 2026): Leadinfo bietet drei Tarife an, gestaffelt nach Anzahl identifizierter Unternehmen pro Monat:
Die Preise gelten bei jährlicher Abrechnung; monatliche Abrechnung ist zu höheren Preisen verfügbar.
Albacross wurde 2014 in Stockholm gegründet. Die Plattform verbindet Visitor-Identification mit Account-based-Marketing-Funktionen und richtet sich an europäische B2B-Teams, die Inbound-Identifikation und gezielte Werbeausspielung kombinieren möchten.
Preise von Albacross (Stand Mai 2026): Albacross bietet drei Tarife an (jährliche Abrechnung):
Eine kostenfreie Testmöglichkeit steht laut Anbieter zur Verfügung.
Das 2013 in Berlin gegründete Unternehmen Implisense deckt mit seiner Datenbasis rund 2,5 Millionen deutsche Unternehmen ab. Das Geschäftsmodell unterscheidet sich von klassischen Lizenzmodellen: Statt nutzerbasierten Abonnements verkauft Implisense projektbasierte Services zu Festpreisen.
Preise von Implisense (Stand Mai 2026): Implisense rechnet nicht nach Nutzerzahl oder Laufzeit ab. Der Anbieter strukturiert sein Portfolio in projektbasierte Services:
Für das Produkt Implisense Search ist kein öffentlich eindeutig belegter Listenpreis ersichtlich. Der API-Zugang steht je nach Modell über RapidAPI, den AWS Marketplace oder ein direktes Enterprise-Angebot bereit.
Apollo.io wurde 2015 in San Francisco gegründet. Die Plattform verbindet eine globale Kontaktdatenbank mit integrierten Akquise-Funktionen und richtet sich an Teams, die Prospecting, E-Mail-Sequenzen und Gesprächsplanung aus einem System heraus abwickeln möchten.
Preise von Apollo.io (Stand Mai 2026): Apollo.io vermarktet vier Pakete bei jährlicher Zahlung:
Spezialisierte Visitor-ID-Tools eignen sich vor allem für Teams, die erkennen möchten, welche Unternehmen bereits Interesse auf der eigenen Website zeigen. Die Wahl für einen solchen Anbieter hängt davon ab, inwieweit Website-Besuche der wichtigste Vertriebsimpuls sind.
Teams, die neue Zielkunden im DACH-Markt systematisch identifizieren oder CRM-Daten anreichern möchten, haben andere Voraussetzungen. Für sie rücken spezialisierte Firmendatenanbieter in den Fokus, die auf Handelsregisterdaten, Konzernstrukturen, Bilanzkennzahlen und Trigger-Events setzen.
Maßgeblich ist daher nicht, wie viele Funktionen eine Plattform bündelt. Ausschlaggebend ist, welcher Datenhebel im eigenen Vertriebsprozess den größten Einfluss hat: Website-Signale für die Inbound-Qualifizierung, Outbound-Kontaktdaten für die aktive Ansprache oder belastbare Firmendaten für den DACH-Markt. Letzteres ist der Schwerpunkt der databyte Business Engine.
Vertriebsteams, die im DACH-Markt tiefere Firmeninformationen als Website-Traffic-Daten benötigen, können databyte als Ergänzung oder Alternative zu Leadfeeder prüfen. Die Anbindung an bestehende CRM-Systeme läuft über eine offene API und einen Multi-Konnektor, ohne dass Workflows neu aufgesetzt werden. In einer persönlichen Demo lassen sich gezielt eigene Wunsch-Accounts gegen den Datenbestand prüfen.
IP-basierte Visitor-Identification vergleicht eingehende Website-Besuche mit firmografischen Datenbanken und ordnet diese einem Unternehmen zu, nicht einer Einzelperson. Datenschutzrechtliche Pflichten können dennoch bestehen; die Erkennungsqualität hängt direkt von der Aktualität dieser Datenbank ab.
Die Erkennungsrate liegt je nach Anbieter und Zielmarkt häufig zwischen 20 und 40 % des tatsächlichen Firmen-Traffics. Fehlerquellen entstehen vor allem bei Mobilfunk-IPs, Coworking-Spaces und VPN-Verbindungen.
Visitor-Intelligence identifiziert Unternehmen, die eine Website aktiv besuchen, und leitet daraus ein Kaufinteresse ab. Sales Intelligence liefert strukturierte Firmendaten wie Wirtschaftskennzahlen, Konzernstrukturen und Trigger-Events, unabhängig davon, ob ein Unternehmen die eigene Website besucht hat.
Intent-Daten zeigen, mit welchen Themen sich ein Unternehmen gerade aktiv beschäftigt, etwa durch Suchanfragen, Content-Downloads oder Besuche auf relevanten Drittseiten. Sie bilden ein aktuelles Kaufinteresse ab und helfen Vertriebsteams, den richtigen Zeitpunkt für die Erstansprache zu bestimmen.
Privacy by Design bezeichnet einen Ansatz, bei dem Datenschutzprinzipien von Anfang an in die Systemarchitektur eingebaut sind, statt nachträglich ergänzt zu werden. Im B2B-Kontext bedeutet das unter anderem dokumentierte Datenquellen und die Möglichkeit, Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO gegenüber betroffenen Kontakten zu erfüllen.
Ein CRM-System verwaltet bestehende Kundenbeziehungen und Vertriebsaktivitäten. Eine B2B-Datenbank liefert Informationen zu potenziellen Zielunternehmen, die noch kein Kontakt des eigenen Vertriebs sind. Beide ergänzen sich: Die Datenbank liefert neue Kontakte und Anreicherungsdaten, das CRM verwaltet die daraus entstehenden Beziehungen.
