Eine leistungsstarke Vertriebssoftware bringt eine nachvollziehbare Prozesssteuerung und verlässliche sowie aktuelle Daten mit. Die Auswahl des geeigneten Systems hängt maßgeblich von der gewünschten Datentiefe für den DACH-Markt und den Anforderungen an die DSGVO-Konformität ab.
Die Entscheidung für die passende Vertriebssoftware sollte sich eng an den bestehenden Prozessen Ihres Sales-Teams und dem angestrebten Marktsegment orientieren. Da das gewählte System die Basis für Ihre gesamte Akquise-Pipeline bilden wird, können Sie die folgenden Kriterien als Orientierungshilfe heranziehen:
Die nachfolgenden Angaben zu Funktionen, Preisen und Leistungen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der jeweiligen Anbieter (Stand: März 2026) und dienen ausschließlich zur Orientierung. Obwohl wir auf sorgfältige Recherche Wert legen, können Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen nicht garantiert werden, da Anbieter Änderungen jederzeit vornehmen können. Dieser Beitrag stellt databyte im Rahmen eines Marktüberblicks vor. Er basiert auf redaktioneller Aufbereitung und ist kein unabhängiger Testbericht, sondern eine vergleichende Darstellung mit zum Teil werblichen Elementen. Alle erwähnten Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Rechteinhaber und werden ausschließlich zu Vergleichszwecken genannt. Zwischen databyte und den aufgeführten Anbietern besteht keine geschäftliche Beziehung.
databyte ist ein deutscher Informationsdienstleister mit einer Sales-Intelligence- und Vertriebssoftware, die auf den DACH-Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) spezialisiert ist. Die Plattform greift unter anderem auf amtliche Quellen wie Handelsregisterinformationen zurück und stellt kontinuierlich aktualisierte B2B-Firmendatenbanken mit Analysefunktionen bereit.
ROI-Rechner von databyte:
Da die Preise einer B2B-Datenbank und Lead Generation Software immer im Zusammenhang mit der Datenqualität und den daraus entstehenden Vorteilen zu betrachten sind, bietet databyte einen ROI-Rechner.
CentralStationCRM ist ein Customer-Relationship-Management-System (CRM). Das System ist als Plattform für die Zusammenarbeit der Vertriebsmitarbeiter konzipiert, um Kundenhistorien, Kontaktdaten und anstehende Aufgaben für alle Teammitglieder zu verwalten.
Preise von CentralStationCRM (Stand Juni 2026):
Die Preise von CentralStationCRM sind über fünf Stufen gestaffelt. Starter ist kostenlos für bis zu 3 Nutzer und 200 Kontakte. Mit den Preisstufen steigen die Anzahl der möglichen Nutzer, die der Kontakte sowie der Dateien. Team kostet 24 € im Monat, Small Office 75 € im Monat, Business 149 € im Monat und Enterprise 289 € im Monat.
CAS genesisWorld ist eine modulare CRM-Gesamtlösung. Das System fungiert als ganzheitliche Unternehmensplattform. Es verbindet Vertriebsprozesse mit Funktionen für das Marketing, den Kundenservice, das Projektmanagement sowie die interne Abteilungszusammenarbeit (xRM).
Preise von CAS genesisWorld (Stand Juni 2026):
Die Preise für CAS genesisWorld sind auf der Website des Anbieters nicht veröffentlicht.
Pipedrive ist ein vertriebsfokussiertes CRM-System. Kennzeichnend ist die visuelle, pipeline-orientierte Benutzeroberfläche, die darauf ausgelegt ist, die Aktivitäten von Vertriebsmitarbeitern zu strukturieren („Activity-Based Selling“).
Preise von Pipedrive (Stand Juni 2026):
Pipedrive ist in vier Preisstufen erhältlich, mit jeweils wachsendem Funktionsumfang, beginnend bei 14 € pro Monat für Lite. Ab Growth (39 €/Monat) kommen unter anderem E-Mail-Synchronisierung mit Automationen hinzu. Mit Premium (59 €/Monat) kommen das benutzerdefinierte Scoring und die Anreicherung von Unternehmensdaten hinzu. Ultimate kostet 79 € im Monat für das größte Funktionspaket. Jeder Plan kann mit aufpreispflichtigen Zusatzmodulen für Leads, Projektmanagement, Werbekampagnen usw. ausgestattet werden.
Die SAP Customer Experience (CX) Plattform, im Kern basierend auf der SAP Sales Cloud und SAP Service Cloud, ist eine skalierbare Enterprise-CRM-Software. Das System zielt darauf ab, globale Vertriebs-, Marketing- und Serviceprozesse zu vereinheitlichen und eine Datenkonsistenz über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sicherzustellen.
Preise von SAP CX (Stand Juni 2026):
SAP veröffentlicht für die Sales- und Service-Cloud keine pauschalen und/oder fixen Preise auf der Website. Die Preise setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen und sind auf Anfrage erhältlich.
Dealfront ist eine Software für Sales Intelligence und Website-Analyse im B2B-Bereich. Die Software kombiniert Unternehmensdaten mit Informationen zu Website-Besuchen, um Hinweise auf mögliche Interessenten aufzudecken.
Preise von Dealfront (Stand Juni 2026):
Dealfront veröffentlicht die Preise nicht auf der Website. Die Kosten richten sich jedoch nach dem Funktionsumfang, Datenzugriff und Anzahl der Nutzer. Eine Testphase und Produktdemo werden über die Website angeboten.
Die Software von databyte lässt sich über eine API mit gängigen CRM-Systemen verbinden. Unternehmens- und Kontaktdaten werden dadurch direkt in bestehende Systeme übernommen und aktualisiert. So können bereits bestehende Abläufe Ihres Vertriebs weitgehend beibehalten werden; databyte versorgt Ihr Vertriebsteam anschließend mit tagesaktuellen Informationen aus mehreren Datenbanken.
Ein klassisches CRM-System (wie CentralStationCRM oder CAS genesisWorld) dient vorrangig der Verwaltung bestehender Kundenbeziehungen und der Dokumentation interner Vertriebsaktivitäten. Eine Sales-Intelligence-Plattform (wie databyte) hingegen erzeugt und veredelt Daten. Sie liefert externe Marktinformationen, Firmenprofile und aktuelle Kaufsignale, um neue Zielkunden überhaupt erst zu identifizieren. Beide Systeme ergänzen sich.
Nein, nicht zwingend. Plattformen wie databyte lassen sich problemlos als eigenständige Cloud-Lösungen (Stand-alone) direkt im Webbrowser nutzen, um Zielmärkte zu analysieren und Leads zu recherchieren.
Ja, sofern der Anbieter die rechtlichen Rahmenbedingungen einhält. In B2B basiert die Verarbeitung von Firmendaten und geschäftlichen Kontaktdaten von Entscheidungsträgern in der Regel auf dem „berechtigten Interesse“ gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
In B2B ändern sich jährlich circa ein Drittel der Stammdaten. Statische Adresslisten veralten daher extrem schnell und führen zu hohen Streuverlusten (z. B. unzustellbaren E-Mails oder Anrufen bei falschen Ansprechpartnern). Eine tägliche Validierung und Spiegelung offizieller Register ist daher ein echter Vorteil für Vertriebsteams.
In Deutschland ist die telefonische Kaltakquise in B2B unter der Voraussetzung einer „mutmaßlichen Einwilligung“ (§ 7 UWG) zulässig. Das bedeutet: Es muss ein sachlicher, nachvollziehbarer Grund für die Annahme vorliegen, dass das kontaktierte Unternehmen ein echtes wirtschaftliches Interesse an der angebotenen Dienstleistung oder dem Produkt hat. Eine gute Vorqualifizierung der Zielgruppe über aktuelle Daten und Filter ist daher von großer Wichtigkeit.
