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Stammdaten: Definition, Beispiele und Bedeutung für Unternehmen

Stammdaten bilden das stabile Fundament vieler Unternehmensprozesse. Sie beschreiben grundlegende Geschäftsobjekte wie Kunden, Lieferanten oder Produkte und bleiben über lange Zeit gültig. Ohne saubere Stammdaten geraten Prozesse, Auswertungen und Systemlandschaften schnell durcheinander.

Alexander Hiller
Autor:
Alexander Hiller
Geschäftsführer
was-sind-stammdaten
9 Min. Lesezeit
8. April 2026
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis

Stammdaten: Das Wichtigste in Kürze

  • Definition: Stammdaten sind langfristig gültige Unternehmensdaten zu Geschäftsobjekten wie Kunden, Lieferanten oder Produkten und dienen als Referenz für viele Geschäftsprozesse.
  • Typische Beispiele: Zu den wichtigsten Stammdaten zählen Kundenstammdaten, Lieferantenstammdaten und Produktstammdaten mit Informationen wie Firmenname, Adresse oder Artikelnummer.
  • Abgrenzung: Stammdaten beschreiben stabile Informationen über Geschäftsobjekte, während Bewegungsdaten Vorgänge wie Bestellungen, Rechnungen oder Lieferungen dokumentieren.
  • B2B-Praxis: databyte unterstützt Unternehmen dabei, CRM-Stammdaten mit aktuellen Firmendaten zu ergänzen und Zielunternehmen im DACH-Markt präzise zu identifizieren.

Was sind Stammdaten?

Stammdaten sind langfristig gültige Datensätze, die grundlegende Informationen über relevante Objekte eines Unternehmens enthalten.. Sie bleiben über längere Zeit stabil und werden in verschiedenen Geschäftsprozessen mehrfach genutzt.

Diese Eigenschaften unterscheiden Stammdaten von anderen Datenarten. Während sich operative Datensätze ständig ändern, bleiben Stammdaten meist über Jahre hinweg bestehen.

Typische Merkmale von Stammdaten

Stammdaten weisen mehrere strukturelle Eigenschaften auf. Diese Eigenschaften erklären, was Stammdaten sind und warum sie in vielen Systemen als Referenz dienen.

Merkmal Beschreibung
langfristige Gültigkeit Datensätze bleiben über einen langen Zeitraum bestehen
eindeutige Identifikation jedes Objekt besitzt eine feste Kennung, z. B. Kundennummer
wiederholte Nutzung mehrere Prozesse greifen auf dieselben Datensätze zu
strukturierte Attribute Felder wie Adresse, Branche oder Kategorie

Diese Struktur ermöglicht es, dass unterschiedliche Systeme dieselben Daten konsistent verwenden.

Stammdaten bilden die Grundlage für operative Geschäftsprozesse

Viele Unternehmensprozesse starten mit einem Stammdatensatz. In vielen Systemen wird zunächst ein Stammdatensatz angelegt, bevor Transaktionen darauf verweisen.

Typische Beispiele:

  • Ein Angebot benötigt den Datensatz eines Kunden
  • Eine Bestellung verweist auf ein Produkt
  • Eine Rechnung nutzt die hinterlegte Firmenadresse

In allen Fällen fungieren Stammdaten als Referenz.

Beispiel: Aufbau eines Kundenstammdatensatzes

Die folgende Tabelle zeigt einen typischen Datensatz aus einem CRM-System.

Feld Beispielwert
Firmenname Müller Maschinenbau GmbH
Branche Maschinenbau
Standort Stuttgart
Mitarbeiterzahl 180
Ansprechpartner Leitung Einkauf

Ein solcher Datensatz bleibt über längere Zeit bestehen. Änderungen betreffen meist nur einzelne Attribute, etwa einen neuen Ansprechpartner oder einen zusätzlichen Standort.

Stammdaten strukturieren Unternehmensinformationen

Stammdaten sorgen dafür, dass Informationen im Unternehmen konsistent bleiben. Wenn mehrere Systeme denselben Datensatz nutzen, greifen alle Prozesse auf identische Informationen zu.

Das betrifft zum Beispiel:

  • Vertriebssysteme
  • Marketingplattformen
  • ERP-Systeme
  • Controlling-Tools

Eine klare Struktur der Stammdaten verhindert widersprüchliche Informationen und schafft eine stabile Datenbasis.

Beispiele für Stammdaten aus Vertrieb, Einkauf und Produktmanagement

Typische Beispiele für Stammdaten beschreiben grundlegende Informationen zu Geschäftspartnern, Produkten oder Organisationsstrukturen. Diese Datensätze werden über viele Prozesse hinweg genutzt und bilden die Referenz für operative Datensätze.

Unternehmen arbeiten täglich mit unterschiedlichen Stammdatentypen. Die wichtigsten stammen meist aus Vertrieb, Einkauf und Produktmanagement.

Übersicht: Häufige Stammdaten im Unternehmen

Diese Struktur zeigt, wie breit das Spektrum von Stammdaten in Unternehmen ist.

Stammdatentyp Beschreibung Typische Attribute
Kundenstammdaten Informationen über Geschäftskunden Firmenname, Adresse, Ansprechpartner
Lieferantenstammdaten Daten zu Lieferanten und Partnern Lieferbedingungen, Kontaktdaten
Produktstammdaten Beschreibung von Produkten oder Materialien Artikelnummer, Kategorie, Eigenschaften
Organisationsdaten interne Struktur eines Unternehmens Standorte, Kostenstellen

Kundenstammdaten im Vertrieb

Kundenstammdaten enthalten die grundlegenden Informationen über bestehende oder potenzielle Kunden. Vertrieb, Marketing und Kundenservice greifen regelmäßig auf diese Daten zu.

Typische Attribute eines Kundenstammdatensatzes:

  • Firmenname
  • Adresse und Standort
  • Branche
  • Ansprechpartner und Funktionen
  • Zahlungsbedingungen

In CRM-Systemen bilden Kundenstammdaten häufig den Ausgangspunkt für Angebote, Verträge oder Kampagnen.

Beispiel eines Kundenstammdatensatzes:

Feld Wert
Firmenname Tech Solutions GmbH
Branche Softwareentwicklung
Mitarbeiterzahl 85
Standort München
Ansprechpartner Leitung IT

Lieferantenstammdaten im Einkauf

Der Einkauf arbeitet mit Datensätzen zu Lieferanten und Dienstleistern. Diese Informationen erleichtern Bestellungen, Vertragsverwaltung und Lieferantenbewertung.

Typische Informationen in Lieferantenstammdaten:

Firmenname und Standort

Ansprechpartner im Vertrieb

Lieferbedingungen

Vertragsinformationen

Zahlungsmodalitäten

Ein gepflegter Lieferantenstamm sorgt dafür, dass Einkaufsprozesse schnell und strukturiert ablaufen.

Produkt- und Materialstammdaten

Produktstammdaten beschreiben Artikel, Materialien oder Dienstleistungen eines Unternehmens. Sie enthalten alle Eigenschaften, die für Verkauf, Lagerhaltung und Produktion relevant sind.

Typische Felder eines Produktstammdatensatzes:

Feld Beschreibung
Artikelnummer eindeutige Identifikation eines Produkts
Produktbezeichnung Name oder Kurzbeschreibung
Kategorie Einordnung in Produktgruppen
technische Eigenschaften Maße, Gewicht oder Leistung

Diese Daten ermöglichen es Systemen, Bestellungen, Lagerbewegungen oder Produktionsprozesse korrekt abzubilden.

Organisationsstammdaten

Neben Kunden und Produkten existieren auch interne Stammdaten. Sie beschreiben die Struktur eines Unternehmens.

Beispiele für Organisationsstammdaten:

  • Standorte und Niederlassungen
  • Kostenstellen
  • Geschäftsbereiche
  • interne Verantwortlichkeiten

Diese Daten spielen eine wichtige Rolle im Controlling, Reporting und in Finanzsystemen.

Unterschied zwischen Stammdaten und Bewegungsdaten

Stammdaten beschreiben stabile Informationen über Geschäftsobjekte. Bewegungsdaten entstehen dagegen aus konkreten Geschäftsvorgängen wie Bestellungen, Rechnungen oder Lieferungen.

Beide Datenarten stehen in direkter Beziehung zueinander. Bewegungsdaten greifen fast immer auf bestehende Stammdaten zu.

Stammdaten vs. Bewegungsdaten im direkten Vergleich

Kriterium Stammdaten Bewegungsdaten
Zweck Beschreibung eines Geschäftsobjekts Dokumentation eines Vorgangs
Veränderung seltene Änderungen entstehen laufend neu
Beispiele Kundenprofile, Produktdaten Bestellung, Rechnung, Lieferung
Nutzung Referenz für Prozesse Ergebnis eines Geschäftsprozesses

Diese Gegenüberstellung macht den Unterschied klar: Stammdaten beschreiben die beteiligten Akteure oder Objekte, Bewegungsdaten dokumentieren die Aktivität.

Bewegungsdaten entstehen aus Geschäftsprozessen

Jeder operative Vorgang erzeugt neue Datensätze. Diese Datensätze greifen auf vorhandene Stammdaten zurück.

Typische Beispiele aus dem Unternehmensalltag:

Geschäftsprozess Bewegungsdaten Referenzierte Stammdaten
Angebotserstellung Angebotsdatensatz Kundenstammdaten
Bestellung Bestellpositionen Produktstammdaten
Rechnungsstellung Rechnungsdatensatz Kunden- und Produktdaten
Wareneingang Lagerbewegung Lieferanten- und Produktdaten

Ohne Stammdaten lassen sich diese Prozesse oft nicht konsistent oder nur mit höherem Aufwand dokumentieren. In vielen ERP- und CRM-Systemen ist vor einer Bestellung ein bestehender Kundendatensatz erforderlich.

Beispiel aus einem ERP-System

Der Zusammenhang lässt sich gut an einem Bestellprozess erklären.

Schritt 1: Stammdaten vorhanden

Datentyp Beispiel
Kunde Meier Logistik GmbH
Produkt Industriekompressor Modell X
Lieferadresse Hamburg

Schritt 2: Bewegungsdaten entstehen

Datentyp Beispiel
Bestellung Auftrag Nr. 45821
Bestellmenge 2 Geräte
Bestelldatum 12.03.2026

Die Bestellung verweist auf die vorhandenen Stammdatensätze. Dadurch bleiben Informationen konsistent und müssen nicht mehrfach erfasst werden.

Merksatz für die Praxis

  • Stammdaten beschreiben Objekte.
  • Bewegungsdaten dokumentieren Vorgänge.

Diese einfache Unterscheidung hilft dabei, Unternehmensdaten strukturiert zu verstehen und korrekt zu modellieren.

Warum sind Stammdaten für Prozesse und Datenqualität relevant?

Stammdaten beeinflussen, wie zuverlässig Prozesse, Auswertungen und Systeme arbeiten. Wenn diese Datensätze korrekt gepflegt sind, greifen alle Anwendungen im Unternehmen auf dieselben Informationen zu.

Unvollständige oder widersprüchliche Stammdaten führen dagegen schnell zu Fehlern in mehreren Bereichen gleichzeitig.

Einfluss von Stammdaten auf Geschäftsprozesse

Viele Geschäftsprozesse beginnen mit einem Stammdatensatz. Vertrieb, Einkauf oder Controlling greifen dabei auf identische Datensätze zu.

Typische Beispiele:

Prozess Verwendete Stammdaten
Angebot erstellen Kundenstammdaten
Bestellung erfassen Produktstammdaten
Rechnungen erstellen Kunden- und Organisationsdaten
Lieferanten beauftragen Lieferantenstammdaten

Sind diese Daten unvollständig oder falsch, entstehen Probleme im gesamten Prozessablauf.

Beispiele aus der Praxis:

  • Falsche Rechnungsadresse führt zu Rückfragen oder Korrekturen
  • Fehlende Ansprechpartner verzögern Vertragsabschlüsse
  • Unterschiedliche Firmennamen erzeugen Dubletten im CRM

Stammdaten beeinflussen Datenqualität in allen Systemen

Unternehmen nutzen heute mehrere Systeme parallel. CRM, ERP und Marketingplattformen greifen häufig auf dieselben Stammdatensätze zu. Fehler in einem Datensatz verbreiten sich dadurch schnell im gesamten Systemverbund.

Typische Auswirkungen schlechter Stammdatenqualität:

Problem Beispiel
Dubletten ein Unternehmen existiert mehrfach im CRM
Inkonsistente Daten unterschiedliche Schreibweisen desselben Firmennamens
Veraltete Informationen Ansprechpartner arbeitet nicht mehr im Unternehmen
fehlende Attribute Branche oder Unternehmensgröße fehlen

Diese Probleme erschweren Auswertungen und erschweren die Arbeit im Vertrieb.

Beispiel aus einem CRM-System

Ein Vertriebsteam arbeitet mit Kundendaten im CRM. Wenn ein Unternehmen mehrfach angelegt wurde, entstehen mehrere Schwierigkeiten:

  • Marketingkampagnen erreichen denselben Kontakt mehrfach
  • Umsätze werden auf mehrere Datensätze verteilt
  • Reporting liefert ungenaue Ergebnisse

Eine saubere Pflege der Stammdaten verhindert solche Effekte.

Zusammenhang zwischen Stammdaten und Systemintegration

Viele Unternehmen verbinden mehrere Anwendungen miteinander. Daten fließen etwa zwischen CRM, ERP und Marketingplattformen. Stammdaten dienen dabei als gemeinsame Referenz.

System Nutzung der Stammdaten
CRM Verwaltung von Kundenbeziehungen
ERP Auftrags- und Rechnungsprozesse
Marketingplattform Segmentierung von Zielgruppen

Wenn alle Systeme auf denselben Datensatz zugreifen, steigt die Konsistenz der Informationen. Dadurch sinkt der Aufwand für manuelle Datenpflege.

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Stammdatenmanagement im Unternehmen

Stammdatenmanagement beschreibt die Organisation und Pflege von Stammdatensätzen. Ziel ist eine konsistente Datenbasis, auf die alle Systeme im Unternehmen zugreifen können. Klare Regeln und Verantwortlichkeiten sorgen dabei dafür, dass Informationen über Kunden, Lieferanten oder Produkte dauerhaft korrekt bleiben.

Datenpflege und Aktualisierung

Auch wenn Stammdaten langfristig gültig sind, verändern sich einzelne Informationen regelmäßig. Unternehmen ziehen um, Ansprechpartner wechseln oder neue Produktvarianten entstehen. Viele Unternehmen überprüfen ihre Datensätze deshalb in festen Abständen.

Typische Aufgaben sind:

Aktualisierung von Ansprechpartnern und Adressen

Ergänzung fehlender Informationen

Zusammenführung doppelt angelegter Datensätze

Verantwortlichkeiten für Stammdaten

Unternehmen legen häufig fest, welche Abteilung für bestimmte Daten zuständig ist. Der Vertrieb pflegt zum Beispiel Kundeninformationen, während der Einkauf Lieferantendaten aktualisiert. Die IT stellt sicher, dass CRM- und ERP-Systeme diese Daten korrekt speichern und synchronisieren.

Ergänzung von Stammdaten im Vertrieb

Im B2B-Vertrieb werden Stammdaten häufig erweitert. Zusätzliche Informationen zu Unternehmen helfen dabei, Zielkunden besser einzuordnen. Typische Ergänzungen sind Branchenzuordnungen, Mitarbeiterzahlen oder wirtschaftliche Kennzahlen.

Stammdaten in CRM- und ERP-Systemen

CRM- und ERP-Systeme greifen auf Stammdaten zurück, um Geschäftsprozesse konsistent abzubilden. Kunden, Produkte oder Lieferanten werden einmal angelegt und anschließend in verschiedenen Prozessen genutzt. Ohne strukturierte Stammdaten lassen sich viele Abläufe nur eingeschränkt oder mit höherem manuellem Aufwand durchführen.

Stammdaten im CRM-System

CRM-Systeme verwalten Beziehungen zu bestehenden und potenziellen Kunden. Der Ausgangspunkt vieler Vertriebsaktivitäten ist dabei der Kundenstammdatensatz.

Ein solcher Datensatz enthält zum Beispiel:

  • Firmenname
  • Standort und Adresse
  • Branche
  • Ansprechpartner und Funktionen

Vertrieb und Marketing greifen auf diese Informationen zu, wenn sie Angebote erstellen, Kampagnen planen oder Gespräche vorbereiten.

Stammdaten im ERP-System

ERP-Systeme steuern operative Geschäftsprozesse. Dazu gehören unter anderem Aufträge, Rechnungen oder Lagerbewegungen. Diese Prozesse nutzen ebenfalls Stammdatensätze.

Beispiele sind:

  • Produktdaten für Bestellungen
  • Lieferanteninformationen für den Einkauf
  • Kundenadressen für Rechnungen

Durch diese Struktur müssen Informationen nicht bei jedem Vorgang erneut erfasst werden.

Verbindung mehrerer Systeme über Stammdaten

Viele Unternehmen arbeiten gleichzeitig mit mehreren Anwendungen. CRM, ERP und Marketingplattformen greifen dabei auf dieselben Stammdatensätze zu. Wenn ein Kundendatensatz im CRM aktualisiert wird, sollte diese Änderung auch in anderen Systemen sichtbar sein. Dadurch bleiben Informationen konsistent.

Beispiel aus dem Unternehmensalltag

Ein Vertriebsteam arbeitet im CRM mit Kundendaten. Sobald ein Auftrag entsteht, überträgt das System diese Informationen an das ERP. Das ERP nutzt anschließend dieselben Stammdaten für die Auftragsabwicklung, die Rechnungsstellung und die Buchhaltung.

Dieser gemeinsame Datenbestand sorgt dafür, dass alle Abteilungen mit identischen Informationen arbeiten.

Stammdaten im B2B-Vertrieb und Marketing

Im B2B-Vertrieb beschreiben Stammdaten die grundlegenden Informationen zu Unternehmen und Ansprechpartnern. Vertrieb und Marketing nutzen diese Daten, um Zielunternehmen zu identifizieren, Märkte zu segmentieren und Kontakte systematisch aufzubauen.

Die Qualität dieser Datensätze hat direkten Einfluss auf die Ansprache potenzieller Kunden.

Firmendaten als Grundlage für Vertriebsarbeit

Im B2B-Kontext bestehen Stammdaten häufig aus Unternehmensprofilen. Diese Datensätze enthalten Informationen über Firmen, Standorte und relevante Ansprechpartner.

Typische Inhalte eines Firmenstammdatensatzes sind:

  • Firmenname und Rechtsform
  • Standort und Adresse
  • Branche
  • Mitarbeiterzahl oder Umsatzklasse
  • Ansprechpartner und Funktionen

Mit diesen Informationen kann der Vertrieb einschätzen, ob ein Unternehmen zur eigenen Zielgruppe passt.

Nutzung von Stammdaten im Marketing

Auch Marketingteams greifen auf dieselben Datensätze zu. Stammdaten helfen dabei, Zielgruppen zu strukturieren und Kampagnen präzise auszurichten.

Beispiele für typische Nutzungsszenarien:

  • Segmentierung von Zielgruppen nach Branche oder Unternehmensgröße
  • Auswahl geeigneter Unternehmen für Kampagnen
  • Analyse von Marktsegmenten

Wenn Stammdaten sauber gepflegt sind, lassen sich Zielgruppen deutlich präziser definieren.

Ergänzung bestehender CRM-Daten

Viele Unternehmen erweitern ihre CRM-Daten regelmäßig um zusätzliche Firmeninformationen. Dadurch entsteht ein vollständigeres Bild der Zielunternehmen.

Ergänzt werden häufig:

  • Wirtschaftliche Kennzahlen
  • Konzernstrukturen
  • Neue Standorte
  • Wechsel in der Geschäftsführung

Aktuelle Unternehmensinformationen erleichtern es Vertriebsteams, relevante Firmen zu identifizieren und Gespräche besser vorzubereiten.

Bedeutung aktueller Firmendaten im B2B

Firmendaten verändern sich laufend. Unternehmen wachsen, fusionieren oder wechseln Standorte. Auch Ansprechpartner in wichtigen Positionen ändern sich regelmäßig.

Wenn Stammdaten nicht aktualisiert werden, entstehen schnell veraltete Datensätze. Vertriebsteams arbeiten dann mit falschen Ansprechpartnern oder kontaktieren Unternehmen, die nicht mehr zur Zielgruppe passen.

Eine gepflegte Datenbasis unterstützt daher eine strukturierte Vertriebsarbeit und verbessert die Qualität der Marktanalyse.

Stammdaten strategisch nutzen und Vertriebsprozesse verbessern

Stammdaten beeinflussen, wie zuverlässig Vertriebsprozesse und Analysen funktionieren. Aktuelle und vollständige Firmendaten helfen dabei, Zielunternehmen schneller zu erkennen und die richtigen Ansprechpartner zu identifizieren.

databyte stellt strukturierte Stammdaten bereit und ergänzt bestehende CRM-Daten um zusätzliche Firmeninformationen. Vertrieb und Marketing erhalten dadurch eine belastbare Datenbasis für Zielgruppenanalyse und Marktübersicht.

  • Strukturierte Firmendaten für den DACH-Markt: Zugriff auf detaillierte Unternehmensprofile mit Informationen zu Branche, Standort, Struktur und Ansprechpartnern.
  • Erweiterung Ihrer CRM-Daten: Ergänzen Sie bestehende Datensätze um zusätzliche Firmeninformationen und reduzieren Sie manuelle Recherche.
  • Präzise Zielgruppenanalyse: Filtern Sie Unternehmen nach Kriterien wie Branche, Größe oder Standort und identifizieren Sie passende Zielmärkte.
  • Aktuelle Unternehmensinformationen: Erkennen Sie Veränderungen bei Firmen, Standorten oder Entscheidern frühzeitig und reagieren Sie schneller im Vertrieb.

Stammdaten – Häufige Fragen und Antworten

Referenzdaten dienen als Klassifikationen oder Wertebereiche innerhalb eines Systems, Stammdaten beschreiben konkrete Geschäftsobjekte. Beispiele für Referenzdaten sind Länderlisten, Währungen oder Branchenklassifikationen. Stammdaten greifen auf diese Werte zurück, etwa wenn ein Kundenstammdatensatz einer Branche oder einem Land zugeordnet wird.

Unvollständige oder widersprüchliche Stammdaten führen zu Fehlern in mehreren Prozessen gleichzeitig. Dubletten, falsche Ansprechpartner oder unterschiedliche Firmenschreibweisen erschweren Auswertungen und verzerren Kennzahlen. Besonders im Vertrieb entstehen dadurch Streuverluste, weil Teams Zeit in Kontakte investieren, die nicht mehr aktuell sind.

Stammdaten strukturieren Unternehmensinformationen und bilden die Grundlage vieler Analysen. Wenn Datensätze konsistent gepflegt sind, lassen sich Umsätze nach Branchen, Regionen oder Kundensegmenten auswerten. Fehlen solche Informationen oder sind sie uneinheitlich, verlieren Reports an Aussagekraft und strategische Planung wird schwieriger.

Im B2B-Vertrieb dienen Unternehmensstammdaten dazu, Märkte systematisch zu analysieren. Angaben zu Branche, Mitarbeiterzahl oder Unternehmensstruktur helfen dabei, Zielunternehmen präzise einzugrenzen. Dadurch können Vertriebsteams ihre Ansprache auf Firmen konzentrieren, die tatsächlich zum eigenen Angebot passen.

Die Plattform von databyte stellt strukturierte Firmendaten für den DACH-Raum bereit. Unternehmen greifen auf geprüfte Unternehmensprofile, Entscheiderdaten und weitere Vertriebsinformationen zu und können diese Daten direkt für Vertrieb und Marketing nutzen. Dadurch entsteht eine verlässliche Datenbasis für die Identifikation relevanter Zielunternehmen.

Mit Funktionen zur Datenanreicherung lassen sich vorhandene CRM-Datensätze automatisch ergänzen und aktualisieren. Unternehmensinformationen wie Branche, Größe oder Konzernstruktur werden ergänzt und bestehende Datensätze vervollständigt. So bleiben Stammdaten aktuell und Vertriebsprozesse arbeiten mit konsistenten Informationen.

Informationen zum Autor

Alexander Hiller
Geschäftsführer
Marketing, Sales, Kooperationsgeschäft
Alexander Hiller ist seit 2007 bei databyte und blickt auf verschiedene leitende Rollen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kooperationsgeschäft zurück. Seit 2010 unterstützt Alexander Hiller die databyte GmbH als kaufmännischer Geschäftsführer und hält das Unternehmen seitdem konzentriert und schlagkräftig auf Expansionskurs.
Alexander Hiller ist seit 2007 bei databyte und blickt auf verschiedene leitende Rollen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Kooperationsgeschäft zurück. Seit 2010 unterstützt Alexander Hiller die databyte GmbH als kaufmännischer Geschäftsführer und hält das Unternehmen seitdem konzentriert und schlagkräftig auf Expansionskurs.