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Cognism-Alternative: Welche B2B-Datenplattform passt zu Ihrem DACH-Vertrieb?

Wenn Sie aktuell mit Cognism arbeiten, haben Sie eine Plattform im Einsatz, die stark auf telefonisch verifizierte Mobilfunknummern und Datenabdeckung in EMEA sowie weiteren internationalen Märkten ausgerichtet ist. Cognism Erfahrungen im DACH-Einsatz variieren dabei je nach Vertriebsschwerpunkt und Anteil an deutschen Mittelstandsaccounts. Vielleicht passt das gut in Ihr Setup. Vielleicht aber auch nicht mehr. Liefert Ihre Datenplattform heute die Datenbasis, die Sie morgen für den DACH-Markt brauchen?

Robert Sperl
Autor:
Robert Sperl
Geschäftsführer
9 Min. Lesezeit
29. Mai 2026
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis

Cognism im Überblick: Datenmodell, Funktionen und Preisstruktur

Cognism wurde 2015 in London gegründet und betreibt heute Büros an mehreren internationalen Standorten, darunter London, Köln, Paris, Boston, Skopje und Zadar. Die Plattform richtet sich an Outbound-Sales-Teams in Europa und Nordamerika. Der Schwerpunkt liegt auf telefonisch verifizierten Mobilfunknummern (Diamond Verified®) sowie Intent-Daten aus der Bombora-Partnerschaft.

  • Diamond Verified®: Ein internes Researcher-Team verifiziert ausgewählte Mobilfunknummern per Anruf, um die Erreichbarkeit der Kontakte zu bestätigen.
  • Diamonds on Demand: Für ausgewählte Zielkontakte kann eine individuelle Datenverifizierung angefordert werden, bei der Mobilfunknummern auf Aktualität geprüft werden.
  • Intent-Daten: Über eine Partnerschaft mit Bombora werden Signale zu Kaufabsichten von Unternehmen bereitgestellt, basierend auf deren Rechercheverhalten im Web.
  • DNC-Listen-Abgleich: Telefonnummern werden automatisch mit nationalen Sperrlisten in mehreren Ländern abgeglichen.
  • Browser-Extension: Ein Tool ermöglicht die Erfassung von Kontaktdaten aus Business-Netzwerken und die direkte Übertragung in verbundene CRM-Systeme.
  • Globaler Datenzugriff: Die Plattform bietet Zugriff auf Kontakt- und Unternehmensdaten in EMEA, Nordamerika und APAC.

Preise von Cognism (Stand Mai 2026):

Cognism vermarktet zwei Tarife, Standard und Pro. Listenpreise veröffentlicht der Anbieter nicht. Die Abrechnung basiert auf einem nutzerbasierten Abonnement mit flexiblem Guthabenmodell. Als optionale Erweiterungen stehen CRM-Anreicherung sowie Data-as-a-Service per API oder Batch-Lieferung bereit.

Wie wählen Sie die beste Cognism-Alternative aus?

Die Auswahl orientiert sich an den laufenden Vertriebsprozessen, dem Zielmarkt und der bestehenden CRM-Infrastruktur. Die folgenden Kriterien helfen bei der Bewertung:

  • Regionale Datentiefe: Wenn der Schwerpunkt im DACH-Markt liegt und Zugriff auf Handelsregisterdaten, Rechtsformen und Unternehmensverflechtungen benötigt wird.
  • Quellenmodell und Datentransparenz: Für Teams, die die Herkunft jedes Datensatzes kennen und die Informationspflicht nach Art. 14 DSGVO gegenüber Betroffenen erfüllen müssen.
  • Sales-Trigger und Echtzeit-Monitoring: Ermöglicht die Ansprache von Unternehmen genau dann, wenn ein Managementwechsel, eine Standorterweiterung oder eine Insolvenzbekanntmachung vorliegt.
  • Filtertiefe und Marktsegmentierung: Für die Eingrenzung von Zielgruppen über Branche und Region hinaus, etwa nach Fuhrparkgröße, IT-Stack oder Umsatzentwicklung.
  • CRM-Integration und API-Anbindung: Damit Daten direkt in Salesforce, HubSpot oder Microsoft Dynamics einfließen und Bestände automatisiert aktuell gehalten werden.
  • Lizenzmodell und Planbarkeit: Creditbasiert, pro Nutzer oder als Flatrate – das Preismodell sollte zur Nutzungsfrequenz und Teamgröße passen.
  • Serverstandort und Compliance: Wenn interne Richtlinien eine Datenverarbeitung auf Servern innerhalb der EU oder in Deutschland vorschreiben.

Cognism Erfahrungen aus dem eigenen Team oder aus öffentlichen Reviews helfen dabei, die Erwartungen an eine Alternative zu konkretisieren und den Vergleich auf die tatsächlich relevanten Kriterien zu fokussieren.

Die nachfolgenden Angaben zu Funktionen, Preisen und Leistungen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen der jeweiligen Anbieter (Stand: Mai 2026) und dienen ausschließlich zur Orientierung. Obwohl wir auf sorgfältige Recherche Wert legen, können Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen nicht garantiert werden, da Anbieter Änderungen jederzeit vornehmen können. Dieser Beitrag stellt databyte im Rahmen eines Marktüberblicks vor. Er basiert auf redaktioneller Aufbereitung und ist kein unabhängiger Testbericht, sondern eine vergleichende Darstellung mit zum Teil werblichen Elementen. Alle erwähnten Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Rechteinhaber und werden ausschließlich zu Vergleichszwecken genannt. Zwischen databyte und den aufgeführten Anbietern besteht keine geschäftliche Beziehung.

7 Cognism-Alternativen im Vergleich

#1 databyte

Die databyte GmbH betreibt seit 1998 von Lübeck aus eine Firmendatenbank für den DACH-Markt. Die Business Engine greift auf amtliche Register wie das Handelsregister und den Bundesanzeiger zu und bietet Zugriff auf rund 7 Millionen Unternehmensprofile, 10 Millionen Entscheider und mehr als 250 Filtermöglichkeiten. Eine eigene Datenredaktion prüft und ergänzt die Einträge, sodass auch schnell veränderliche Informationen wie Führungswechsel oder Insolvenzbekanntmachungen zeitnah abgebildet werden.

  • Sales-Trigger: Verändert sich die Geschäftsführung, zieht ein Unternehmen um oder erscheint eine Insolvenzbekanntmachung im Bundesanzeiger, schlägt das Monitoring-System automatisch an. Vertriebsteams erhalten so rechtzeitig den Hinweis für eine relevante Erstansprache.
  • Filtertiefe: Neben Branche, Region und Unternehmensgröße stehen über 250 Auswahlparameter bereit, darunter Fuhrparkgröße, installierte IT-Systeme, Bilanzsumme und Rechtsform. Das erlaubt eine Zielgruppendefinition, die sich am tatsächlichen Idealprofil orientiert und nicht an Näherungswerten.
  • Konzernstrukturen und Firmenverflechtungen: Für jeden Eintrag zeigt die Plattform Mutter- und Tochtergesellschaften sowie Beteiligungsstrukturen. Teams im Key-Account-Vertrieb können damit ganze Unternehmensgruppen systematisch erschließen.
  • Datenqualität: Jeder Datensatz durchläuft zwei Stufen – zunächst automatisierte Plausibilitäts- und Konsistenzprüfungen, anschließend eine inhaltliche Kontrolle durch die hauseigene Redaktion. Auffällige oder unvollständige Quellangaben landen im manuellen Recherche-Workflow und werden vor der Freigabe ergänzt.
  • CRM-Anbindung: Über eine offene API und einen Multi-Konnektor fließen Firmendaten direkt in Salesforce, HubSpot, Microsoft Dynamics oder andere Systeme. Bestehende Datensätze lassen sich dabei bereinigen und anreichern, ohne dass ein manueller Export nötig ist.
  • Datenschutz und Rechtssicherheit: Die Datenverarbeitung findet in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland statt. Ein automatisierter Robinsonlisten-Abgleich hilft Teams dabei, Werbeverbote nach UWG systematisch zu beachten.
Benutzeroberfläche von databyte

ROI-Rechner von databyte:

Da die Preise einer B2B-Datenbank immer im Zusammenhang mit der Datenqualität und den daraus entstehenden Vorteilen zu betrachten sind, bietet databyte einen ROI-Rechner.

#2 Leadfeeder (ehemals Dealfront und Echobot)

Hinter Leadfeeder stehen zwei Unternehmen, die 2022 unter der Marke Dealfront zusammengeführt wurden. Echobot aus Karlsruhe, bekannt für B2B-Firmendaten im DACH-Raum, und das finnische Leadfeeder, das sich auf die Identifikation von Website-Besuchern spezialisiert hatte. Seit März 2026 wird die Plattform wieder unter der Marke Leadfeeder geführt. Der regionale Schwerpunkt liegt weiterhin auf Europa, vor allem DACH, Benelux und Nordics.

  • Modularer Aufbau: Die Plattform verbindet Website-Besucheridentifikation, B2B-Targeting, Kontaktrecherche, Listenaufbau und Kampagnenfunktionen.
  • Besucheridentifikation: Über eine IP-Auflösung wird der Website-Traffic auf Firmenebene zugeordnet.
  • Kaufinteresse-Signale: Leadfeeder zeigt, welche Unternehmen relevante Seiten besuchen, und unterstützt Teams dabei, Accounts nach Verhalten, Firmografie und Zielprofil zu priorisieren.
  • Datenschutz: Die Verarbeitung erfolgt nach Anbieterangaben DSGVO-orientiert; Datenquellen und Integrationen sollten im konkreten Einsatz geprüft werden.
  • CRM-Integration: Native Anbindungen und Workflows für gängige CRM- und Sales-Systeme stehen bereit.

Preise von Leadfeeder (Stand Mai 2026):

Leadfeeder bietet drei Tarife an:

  • Lite ist dauerhaft kostenlos und enthält bis zu 100 Firmenidentifizierungen pro Monat
  • Website Besucher Identifizierung kostet ab 99 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung
  • Platform kostet ab 399 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung.

Eine kostenfreie Testphase von 14 Tagen ist verfügbar.

#3 Implisense

Implisense ist ein Berliner Datenanbieter (gegründet 2013) mit strukturierten Informationen über 2,5 Millionen deutsche Unternehmen. Statt klassischer nutzerbasierter Abonnements bietet Implisense auch projektbasierte Services zu Festpreisen.

  • KI-Klassifizierung: Das System analysiert und klassifiziert Firmenaktivitäten und Branchenkontext automatisiert, um relevante Zielunternehmen zu identifizieren.
  • Predictive Lead Scoring: Ein Algorithmus bewertet Unternehmen auf Grundlage öffentlicher DACH-Quellen und priorisiert die vielversprechendsten Kontakte.
  • Dokumentierte Quellenherkunft: Daten werden primär aus öffentlichen Quellen bezogen; die Herkunft ist pro Datensatz nachvollziehbar.
  • Watchlists mit Newsfeed: Nutzer können Zielunternehmen beobachten und erhalten einen strukturierten Newsfeed zu relevanten Entwicklungen.
  • CRM-Anbindung: Schnittstellen zu Salesforce und HubSpot für die direkte Datenübertragung.

Preise von Implisense (Stand Mai 2026):

Implisense arbeitet nicht mit nutzerbasierten Abonnement-Tarifen. Das Angebot besteht aus Services mit Festpreisen:

  • Anreicherung bestehender Kundenlisten: ab 1.990 € einmalig
  • Signal Retainer im Monatsabo: ab 1.500 €
  • Portfolio Snapshot bzw. Potenzialanalyse: ab 3.000 € pro Projekt

Für das Produkt Implisense Search sind Preise auf Anfrage erhältlich. Der API-Zugang ist je nach Modell über RapidAPI, AWS Marketplace oder ein individuelles Enterprise-Angebot verfügbar.

#4 Lusha

Lusha wurde 2016 in Israel gegründet und vertreibt eine Browser-Extension sowie eine Plattform für B2B-Kontaktdaten. Der Fokus liegt auf der schnellen Anreicherung von Kontakten bei der LinkedIn-Recherche.

  • Browser-Plugin: Eine Chrome-Extension ermöglicht die direkte Erfassung von E-Mail-Adressen und Telefonnummern beim Besuch von LinkedIn-Profilen.
  • Bulk-Enrichment: CRM-Datensätze lassen sich in Stapeln anreichern, ohne jeden Kontakt einzeln nachzuschlagen.
  • Zielgruppenfilterung: Die Plattform bietet Filter nach Branche, Region, Funktion und Unternehmensgröße für die gezielte Listenaufbereitung.
  • CRM-Sync: Kontakte und Anreicherungen lassen sich direkt in angebundene CRM-Systeme übertragen.

Preise von Lusha (Stand Mai 2026):

Lusha bietet fünf Preisstufen an:

  • Free enthält 40 Credits monatlich
  • Starter, Pro und Premium sind kostenpflichtige Tarife mit nutzer- und creditbasierter Abrechnung
  • Scale ist für größere Teams auf Anfrage erhältlich

Die konkreten Preise und Credit-Kontingente sollten vor Veröffentlichung direkt auf der Lusha-Preisseite geprüft werden, da sich die Tarifdetails regelmäßig ändern können.

#5 Kaspr

Kaspr wurde 2018 in Paris gegründet und ist seit 2022 Teil der Cognism-Gruppe. Die Plattform positioniert sich mit Fokus auf EU-Kontaktdaten und LinkedIn-Recherche.

  • Browser-Extension: Ein LinkedIn-Plugin ermöglicht die schnelle Recherche und Erfassung von Direktdurchwahlen und Geschäftsmail-Adressen.
  • EU-Datenquellen: Kaspr beschreibt seine Datenverarbeitung als DSGVO-orientiert und stützt sie nach eigener Darstellung auf berechtigte Interessen. Die Nutzung sollte rechtlich im konkreten Einsatz geprüft werden.
  • Workflow-Automatisierung: Sequenzen und Trigger lassen sich für die automatisierte Nachverfolgung von Kontakten einrichten.
  • CRM-Integration: Native Anbindungen für Salesforce, HubSpot und Pipedrive.

Preise von Kaspr (Stand Mai 2026):

Kaspr bietet vier Tarife an:

  • Free enthält monatlich 15 B2B-E-Mail-Credits, 5 Phone Credits und 5 Direct Email Credits
  • Starter kostet bei jährlicher Zahlung 45 € pro Nutzer und Monat (unbegrenzte B2B-E-Mails, 1.200 Phone Credits/Jahr)
  • Business kostet bei jährlicher Zahlung 79 € pro Nutzer und Monat (2.400 Phone Credits/Jahr)
  • Enterprise ist für größere Teams auf Anfrage erhältlich

#6 ZoomInfo

ZoomInfo ist ein US-amerikanischer Anbieter mit Hauptsitz in Vancouver, Washington. Die Plattform ist an der NASDAQ notiert und richtet sich an mittelständische und große GTM-Teams mit globalem Absatzmarkt.

  • SalesOS: Die Kernfunktion kombiniert Firmendaten, Kontaktprofile und Intent-Signale für das Outbound-Prospecting.
  • Conversation Intelligence: Das System analysiert Verkaufsgespräche und liefert Hinweise zur Gesprächsführung und zum Status von Deals.
  • Predictive Scoring: Ein Algorithmus bewertet Accounts auf Basis von Intent-Daten und historischen Verkaufsmustern.
  • Workflow-Automatisierung: Integrierte Workflows unterstützen die Sequenzierung von Outreach-Aktivitäten.
  • Global Data Passport: Der Zugang zu EMEA-Datensätzen ist über ein separates Modul geregelt.
  • CRM-Integrationen: Native Anbindung an Salesforce, HubSpot, Microsoft Dynamics und weitere GTM-Tools.

Preise von ZoomInfo (Stand Mai 2026):

ZoomInfo veröffentlicht keine Listenpreise. Das Angebot umfasst drei Sales-Tarife: Professional, Copilot Advanced und Copilot Enterprise. Preise werden auf Anfrage mitgeteilt. Eine kostenfreie Testphase ist über die Website zugänglich. Die Vertragsstruktur basiert auf Jahres- oder Mehrjahreslaufzeiten.

#7 Apollo.io

Apollo.io wurde 2015 in San Francisco gegründet und vereint B2B-Datenbank und Outreach-Sequencing in einer Plattform. Das Tool richtet sich an Teams, die Prospecting und Kontaktaufnahme in einem System abbilden möchten.

  • B2B-Datenbank: Zugriff auf eine globale Datenbank mit ca. 275 Millionen Kontakten, filterbar nach Funktion, Branche, Region und Unternehmensgröße.
  • Sequencing: Automatisierte E-Mail-Sequenzen und Follow-up-Workflows lassen sich direkt aus der Plattform steuern.
  • Dialer: Ein integrierter Telefondialer ermöglicht die Kaltakquise ohne Wechsel zwischen Systemen.
  • Meeting-Scheduler: Leads können Termine über einen synchronisierten Kalender buchen.
  • CRM-Integration: Native Anbindungen für Salesforce, HubSpot und Pipedrive.

Preise von Apollo.io (Stand Mai 2026):

Apollo.io vermarktet vier Pakete:

  • Free enthält 900 Credits pro Platz und Jahr
  • Basic kostet bei jährlicher Zahlung $49 pro Platz und Monat (30.000 Credits/Jahr)
  • Professional $79 pro Platz und Monat (48.000 Credits/Jahr)
  • Organization $119 pro Platz und Monat mit einer Mindestmenge von drei Plätzen (72.000 Credits/Jahr)

Ist databyte die passende Cognism-Alternative für Sie?

Die Business Engine von databyte lässt sich über eine API mit gängigen CRM-Systemen verbinden. Unternehmens- und Kontaktdaten werden dadurch direkt in bestehende Systeme übernommen und laufend aktualisiert. Bestehende Vertriebsabläufe bleiben weitgehend erhalten und zusätzliche DACH-Firmeninformationen stehen direkt in der gewohnten Arbeitsumgebung zur Verfügung.

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Cognism-Alternative – Häufige Fragen und Antworten

Für die Verarbeitung personenbezogener B2B-Kontaktdaten kann Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO nach einer Interessenabwägung als Rechtsgrundlage in Betracht kommen. Zusätzlich müssen die Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO erfüllt werden, wenn die Daten nicht direkt bei der betroffenen Person erhoben wurden. Für die konkrete Ansprache sind außerdem die Vorgaben des § 7 UWG je nach Kontaktkanal zu prüfen.

Intent-Daten basieren auf dem Online-Rechercheverhalten von Unternehmen und zeigen, welche Themen ein Unternehmen aktiv recherchiert. Sales-Trigger hingegen basieren auf dokumentierten Ereignissen wie Geschäftsführerwechseln, Handelsregistereinträgen oder Insolvenzbekanntmachungen und liefern einen konkreten Anlass für die Kontaktaufnahme.

Branchenanalysen gehen davon aus, dass B2B-Datenbanken ohne aktive Pflege jährlich zu 25 bis 30 Prozent veralten, da Personen wechseln, Firmen umziehen oder fusionieren. Eine tägliche oder wöchentliche Aktualisierung ist deshalb eine tragende Grundlage für funktionierende Kampagnen.

DNC steht für „Do Not Call” und bezeichnet international Sperr- oder Widerspruchslisten für Werbeanrufe. In Deutschland werden in diesem Zusammenhang häufig Robinsonlisten genannt. Diese sind jedoch keine einheitlichen staatlichen Do-not-call-Register und richten sich je nach Anbieter nicht zwingend an Unternehmen. Ein automatisierter Abgleich vor einer Telefonkampagne kann helfen, Werbewidersprüche zu berücksichtigen, ersetzt aber keine Prüfung nach § 7 UWG.

Beim Bake-Off reichern mehrere Anbieter dieselbe ICP-Testliste an. Match-Rate, Bounce-Rate und Erreichbarkeit zeigen dann, welcher besser passt. Eventuell vorhandene Cognism Erfahrungen aus dem eigenen Vertrieb können dabei als Referenzmaßstab dienen.

Firmendaten beschreiben Unternehmen als Organisation: Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl, Rechtsform und Konzernstruktur. Kontaktdaten beziehen sich auf einzelne Entscheider mit Funktion, Geschäftsmailadresse und Telefonnummer; für Outbound werden beide Datenarten kombiniert.

Informationen zum Autor

Robert Sperl
Geschäftsführer
Marketing, Sales, Unternehmensentwicklung
Robert Sperl startete 2013 bei der databyte GmbH als Datenmanager, gefolgt von der Leitung des Datenservices. Seit 2022 verantwortet der Wirtschaftspsychologe als kaufmännischer Geschäftsführer die Schwerpunkte Marketing und Unternehmensentwicklung.
Robert Sperl startete 2013 bei der databyte GmbH als Datenmanager, gefolgt von der Leitung des Datenservices. Seit 2022 verantwortet der Wirtschaftspsychologe als kaufmännischer Geschäftsführer die Schwerpunkte Marketing und Unternehmensentwicklung.